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Kion hat im dritten Quartal von einem starken Europageschäft profitiert. - Bild: Kion

Die Prognose für das laufende Jahr, in denen die milliardenschwere Übernahme des US-Automatisierungsspezialisten Dematic noch nicht enthalten ist, bestätigte Kion.

Der Umsatz kletterte im Zeitraum von Juli bis September um knapp 4 Prozent erwartungsgemäß auf 1,28 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um 4,6 Prozent auf 127 Millionen Euro zu. Die befragten Analysten hatten hier mit 135 Millionen Euro etwas mehr erwartet. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 9,9 Prozent. Unter dem Strich verdiente Kion 67 Millionen Euro nach 50 Millionen im Vorjahr.

Kion kann auf einen starken Auftragseingang bauen. Die Order kletterten im dritten Quartal um 5,8 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro und trafen damit exakt die Erwartungen der Analysten.

Kion hatte im Juni diesen Jahres angekündigt, den US-Automatisierungsspezialisten Dematic für 2,1 Milliarden Dollar zu übernehmen. Damit bauen die Wiesbadener ihre Präsenz im nordamerikanischen Markt aus und verschieben ihren Schwerpunkt stärker in Richtung Automatisierung. Die Akquisition soll im vierten Quartal abgeschlossen werden.

Den Ausblick auf das laufende Jahr bekräftigte Kion. Demnach erwartet der Konzern einen Auftragseingang zwischen 5,35 und 5,5 Milliarden Euro. Beim Konzernumsatz plant der Konzern mit 5,2 bis 5,35 Milliarden Euro. Für das bereinigte EBIT wird ein Zielkorridor von 510 bis 535 Millionen Euro genannt.