Kion

Der Gabelstaplerhersteller Kion gibt sich eine neue Struktur. - Bild: Kion

So sollen sich Linde Material Handling EMEA und Still EMEA jeweils auf Europa, den Nahen Osten und Afrika konzentrieren, Kion Apac und Kion Americas markenübergreifend jeweils auf die asiatisch-pazifischen und den amerikanischen Raum. Die neue Struktur, von der sich der Konzern eine größere Kundennähe und höhere Synergien zwischen den Marken erhofft, wird ab Beginn des neuen Jahres aufgebaut.

Die operativen Einheiten steuern selbst Marketing, Vertrieb und Service sowie die Produktionswerke. Für ihren Erfolg sind sie selbst verantwortlich. Unterstützung erhalten sie von den verwaltenden sowie den technischen Konzernfunktionen wie Forschung & Entwicklung, Einkauf, Qualität und Produktionsprozesse.

"Mit der neuen Organisationsform können wir uns noch besser auf die konkreten Bedürfnisse unserer Kunden rund um den Erdball konzentrieren und markenübergreifende Potenziale erschließen", sagte Kion-CEO Gordon Riske, der selbst die Verantwortung für die Einheiten Linde Material Handling EMEA, Still EMEA und Kion Americas übernimmt. Für Kion Apac wird Kion-Vorstandsmitglied Ching Pong Quek zuständig sein.

Die Umstrukturierung ist Teil der Strategie 2020. Bis dahin will Kion zum Marktführer Toyota Industries aufschließen und die bereinigte operative Marge dauerhaft in den zweistelligen Bereich bringen. In den neun Monaten bis Ende September lag die Rendite bei 9,1 Prozent.