Das Interesse des Gabelstaplerherstellers Kion an dem japanischen Rivalen UniCarriers wird einem

Das Interesse des Gabelstaplerherstellers Kion an dem japanischen Rivalen UniCarriers wird einem Zeitungsbericht zufolge konkret. - Bild: Kion

Das Interesse des Gabelstaplerherstellers Kion an dem japanischen Rivalen UniCarriers wird einem Zeitungsbericht zufolge konkret.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet, hat der Wiesbadener MDAX-Konzern Ende April ein “finales Gebot” eingereicht, wie es nach Abschluss der zweiten Bieterrunde üblich ist. Ein Sprecher von Kion sagte zu Dow Jones Newswires, man kommentiere grundsätzlich keine Medienspekulationen.

Laut FAZ ist die Höhe des Gebots unklar, die Zeitung nennt einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag. Mandatiert habe Kion Goldman Sachs. Mindestens ein weiterer Bieter soll noch im Rennen um das japanische Unternehmen sein, das vergangenes Jahr einen Umsatz von umgerechnet 1,3 Milliarden Euro erzielt hatte.

Die Kion Group AG, die vergangenes Jahr 4,7 Milliarde Euro Umsatz einfuhr, rückte mit einer Übernahme von Unicarriers näher an den Marktführer Toyota Industries heran. Die Wiesbadener haben das Ziel ausgegeben, sich 2020 auf “Augenhöhe” mit Toyota zu befinden. Kion ist mit seinen sechs Marken Linde, Still, Fenwick, OM Still, Baoli und Voltas Marktführer für Flurförderfahrzeuge in West- und Osteuropa, weltweit die Nummer zwei der Branche und führender ausländischer Anbieter in China.

Dass Kion grundsätzlich an Unicarriers interessiert ist, hatten die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei und die Nachrichtenagentur Reuters bereits Ende März berichtet.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke