Kion Group

Der Gabelstaplerhersteller Kion rechnet nach einer Refinanzierung mit deutlich niedrigeren Zinsaufwendungen. - Bild: Kion

Der MDAX-Konzern löst die letzte Anleihe aus der Zeit vor seinem Börsengang ab und refinanziert einen Bankkredit aus demselben Zeitraum zu deutlich verbesserten Konditionen. Das neue Darlehen ist nicht besichert und nur durch die Kion Group AG garantiert. Der Kredit besitzt Investment-Grade-Eigenschaften.

Die 2013 begebene Anleihe über 450 Millionen Euro wird am 15. Februar 2016 vollständig zurückgezahlt. Dafür seien zwar Vorfälligkeitszahlungen in Höhe von rund 15 Millionen Euro zu leisten, die im ersten Quartal 2016 das Finanzergebnis einmalig belasten. Diese würden jedoch rasch durch die eingesparten Zinsen ausgeglichen, teilte Kion mit. Die Höhe der Einsparungen bezifferte der Konzern nicht.

Die Anleihe sowie Ziehungen aus dem alten Darlehen werden aus einem neuen Kredit über 1,5 Milliarden Euro getilgt. Dieser besteht aus zwei Tranchen: einer revolvierenden Kreditlinie über 1,150 Milliarden Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren und zwei Verlängerungsmöglichkeiten für jeweils ein Jahr, sowie einer zweiten Tranche über 350 Millionen Euro mit einer dreijährigen Laufzeit. Das Geld soll auch für die Ablösung bestehender Bankschulden, den Bedarf an Working Capital, kleinere Akquisitionen und als Liquiditätsreserve zur Verfügung stehen.

Die Transaktion wurde von Kion mit einer Gruppe von 13 Kernbanken als Mandated Lead Arrangers und Bookrunners arrangiert.