Kion

Kion ist nach vorläufigen Angaben im dritten Quartal weiter mit prozentual zweistelligen Raten gewachsen.- Bild: Kion

Ursache für die schwache Entwicklung seien vor allem eine Investitionszurückhaltung und Verzögerungen bei der Projektvergabe durch Kunden, teilte der MDAX-Konzern mit. Dies habe nicht vom Wachstum des Segments Industrial Trucks & Services ausgeglichen werden können, obwohl dessen Dynamik laut Kion besser ausgefallen war als prognostiziert.

Beim Auftragseingang rechnen die Wiesbadener nun mit 7,55 bis 7,90 statt 7,8 und 8,25 Milliarden Euro und beim Konzernumsatz mit 7,4 bis 7,7 (bislang: 7,5 bis 7,95) Milliarden Euro. Für das bereinigte EBIT wird jetzt ein Zielkorridor von 715 bis 765 (zuvor 740 bis 800) Millionen Euro angestrebt.

Den Free Cashflow sieht Kion in einer Bandbreite von 320 bis 380 Millionen Euro und damit jeweils 50 Millionen niedriger als bisher. Für den ROCE stellt Kion einen um 0,5 Punkte gesenkten Zielwert zwischen 9 und 10 Prozent in Aussicht. Die Prognose basiert auf der Annahme, dass die Materialpreise nicht weiter anziehen und dass das Währungskursumfeld stabil bleibt.

Kion ist nach vorläufigen Angaben im dritten Quartal weiter mit prozentual zweistelligen Raten gewachsen. Der Umsatz legte um 44 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro zu, der Auftragseingang kletterte um 39,2 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis verbesserte sich um 19 Prozent auf 80,2 Millionen Euro. Die endgültigen Ergebnisse für das dritte Quartal 2017 will Kion am 26. Oktober veröffentlichen