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Kion sieht sich im Jahr 2017 auf Kurs. - Bild: Kion

Der Auftragseingang stieg nach der Übernahme des Spezialisten für Automatisierung und Lieferketten-Optimierung Dematic im vorigen Jahr im zweiten Quartal 2017 um 38,1 Prozent auf 1,971 Milliarden Euro, wie das im MDAX notierte Unternehmen mitteilte. Analysten hatten hier einen etwas stärkeren Zuwachs erwartet. Der Auftragsbestand lag mit 2,196 Milliarden Euro nahe dem hohen Jahresendniveau von 2016 (2,245 Milliarden Euro).

Von April bis Juni 2017 legte der Umsatz kräftig um 50,0 Prozent auf 2,016 Milliarden Euro zu. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) wuchs noch etwas stärker um 52,2 Prozent auf 214,2 Millionen Euro und übertraf damit die Konsensschätzung von 207 Millionen Euro. Die bereinigte EBIT-Marge erreichte 10,6 nach 10,5 Prozent. Das Konzernergebnis kletterte um gut 69 Prozent auf 108,2 Millionen Euro und fiel ebenfalls deutlich höher aus als von Beobachtern prognostiziert. Der freie Cashflow betrug im ersten Halbjahr 100,6 Millionen Euro.

"Wir erleben in unseren beiden Hauptsegmenten - Industrial Trucks & Services sowie Supply Chain Solutions - nach wie vor eine hohe Marktdynamik, an der wir voll partizipieren", sagte Vorstandsvorsitzender Gordon Riske bei der Vorlage der Zahlen. "Auch im zweiten Quartal entwickelte sich der weltweite Stapler- und Lagertechnikmarkt sehr gut."

Gabelstapler-Weltmarkt legt zu

Der Weltmarkt für Gabelstapler und Lagertechnik zog im zweiten Quartal 2017 weiter deutlich an. Die Zahl der Neubestellungen legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15,5 Prozent auf rund 343.600 Einheiten zu. Befeuert wurde die Entwicklung vor allem durch kräftige Zuwächse in China und die anhaltende Dynamik in Europa.

Nach der erwartungsgemäß guten Geschäfts- und Ertragsentwicklung im ersten Halbjahr hält die Kion Group AG an der Prognose für das Gesamtjahr fest. Demnach wird der Auftragseingang zwischen 7,80 und 8,25 Milliarden Euro erwartet. Der Umsatz soll 7,50 bis 7,95 Milliarden Euro erreichen. Beim bereinigten EBIT werden 740 bis 800 Millionen Euro angestrebt, die Marge soll über den 9,6 Prozent des Vorjahres liegen.

Die Sieger des IFOY-Award 2017

  • Begehrte Trophäe: Der IFOY-Award (International Forklift Truck of the Year) wird jedes Jahr verliehen - in diesem Jahr in vier Kategorien. - Bild: IFOY

    Begehrte Trophäe: Der IFOY-Award (International Forklift Truck of the Year) wird jedes Jahr verliehen - in diesem Jahr in vier Kategorien. - Bild: IFOY

  • Gewinner bei den Lagertechnikgeräten ist der weltweit erste autonome Horizontalkommissionierer iGo neo CX 20 von Still. - Bild: Still

    Gewinner bei den Lagertechnikgeräten ist der weltweit erste autonome Horizontalkommissionierer iGo neo CX 20 von Still. - Bild: Still

  • Das flexible FTS-Konzept Torsten von Torwegge den Sieg in der Kategorie „Automated Guided Vehicle“. - Bild: Torwegge

    Das flexible FTS-Konzept Torsten von Torwegge den Sieg in der Kategorie „Automated Guided Vehicle“. - Bild: Torwegge

  • Zum Must-have des Jahres in der Kategorie „Special of the Year“ kürte die Jury die Jungheinrich Indoor Ortung. - Bild: Jungheinrich

    Zum Must-have des Jahres in der Kategorie „Special of the Year“ kürte die Jury die Jungheinrich Indoor Ortung. - Bild: Jungheinrich

  • Einen zweiten IFOY Award holte sich Still für seinen Schwerlast-Routenzug mit automatischer Be- und Entladung. - Bild: Still

    Einen zweiten IFOY Award holte sich Still für seinen Schwerlast-Routenzug mit automatischer Be- und Entladung. - Bild: Still