Kion Gabelstapler

Der Gabelstaplerhersteller Kion hat im dritten Quartal von der anhaltend starken Nachfrage profitiert. - Bild: Kion

Auch der schrumpfende Weltmarkt und die stotternde chinesische Wachstumsmotor konnten dem MDAX-Konzern nicht viel anhaben. Das Nettoergebnis wurde allerdings durch negative Steuereffekte geschmälert. Die Prognose für 2015 bestätigte die Kion Group AG.

Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (EBIT) des Unternehmens, das Marken wie Linde, Still und Fenwick besitzt, stieg um 8,4 Prozent auf 121,2 Millionen Euro. Der Umsatz legte im selben Zeitraum um 8,6 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro zu. Daraus ergibt sich eine bereinigte operative Marge von 9,8 Prozent. Unter dem Strich verdiente Kion 49,5 Millionen Euro nach 58,8 Millionen im Vorjahr. Der Auftragseingang legte um 12,3 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro zu.

Die bereinigte operative Marge lag nach neun Monaten bei 9,1 Prozent. Auf Jahressicht erwartet die Kion Group nach wie vor eine stabile bereinigte EBIT-Marge auf dem Rekordniveau des Vorjahres von 9,5 Prozent.

Bei Auftragseingang, Umsatz und bereinigtem EBIT wird weiter mit einer leichten Steigerung zum Vorjahr gerechnet. 2014 betrug das bereinigte EBIT 443 Millionen Euro. Der Auftragseingang erreichte 4,88 und der Umsatz 4,68 Milliarden Euro.