Der Gabelstaplerhersteller Kion hat im Bieterwettstreit um die japanische Unicarriers offenbar das

Der Gabelstaplerhersteller Kion hat im Bieterwettstreit um die japanische Unicarriers offenbar das gegen ein anderes japanisches Unternehmen verloren. - Bild: Kion

Der Gabelstaplerhersteller Kion hat im Bieterwettstreit um die japanische Unicarriers offenbar das Nachsehen. Das Rennen macht wohl ein anderes japanisches Unternehmen.

Einem Medienbericht zufolge kommt es zu einem Deal unter japanischen Unternehmen, da Unicarriers exklusiv mit Mitsubishi Nichiyu verhandelt. Mitsubishi werde höchstwahrscheinlich zum Zuge kommen, so die “Frankfurter Allgemeine Zeitung”. Die Zeitung hatte bereits im Mai berichtet, dass Kion ein Angebot im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich abgegeben hat.

Unicarriers hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von umgerechnet 1,3 Milliarden Euro erzielt.

Ein Kion-Sprecher wollte den Bericht auf Anfrage von Dow Jones Newswires nicht kommentieren.

Kion wäre mit einer Übernahme von Unicarriers näher an den Marktführer Toyota Industries herangerückt. Die Wiesbadener haben das Ziel ausgegeben, sich 2020 auf “Augenhöhe” mit Toyota zu befinden. Kion ist mit seinen sechs Marken Linde, Still, Fenwick, OM Still, Baoli und Voltas Marktführer für Flurförderfahrzeuge in West- und Osteuropa, weltweit die Nummer zwei der Branche und führender ausländischer Anbieter in China.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht