Im ersten Quartal rutschte Klöckner & Co wieder in die Verlustzone, nachdem der Konzern im

Im ersten Quartal rutschte Klöckner & Co wieder in die Verlustzone, nachdem der Konzern im vergangenen Jahr erstmals seit 2011 einen Nettogewinn erzielt hatte. - Bild: Klöckner

Der Chef des Stahlhändlers Klöckner & Co, Gisbert Rühl, warnte die Aktionäre auf der Hauptversammlung vor einem Ergebnisrückgang in diesem Jahr.

“Ohne eine deutlich spürbare Erholung der Stahlpreise in den USA werden wir das Vorjahres-EBITDA mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erreichen können”, sagte Rühl.

Ursprünglich wollte das Unternehmen in diesem Jahr das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 191 Millionen Euro im Vorjahr steigern. Doch der Konzern musste dann bei der Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal in der vergangenen Woche eingestehen, dass “dieses Vorhaben aus heutiger Sicht äußerst ambitioniert” sei.

Im ersten Quartal rutschte Klöckner & Co wieder in die Verlustzone, nachdem der Konzern im vergangenen Jahr erstmals seit 2011 einen Nettogewinn erzielt hatte. Das operative Ergebnis brach im Zeitraum von Januar bis März um fast zwei Drittel ein. Im zweiten Quartal rechnet das Unternehmen aber mit einem deutlich besseren Ergebnis.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke