DUISBURG (Dow Jones/ks)–Bei Erlösen von 2,46 (2,05) Mrd Euro verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 129 Mio Euro, wie die Klöckner & Co SE am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahresquartal hatte der MDAX-Konzern noch einen EBITDA-Verlust von 163 Mio Euro geschrieben. Die Prognose für das Gesamtjahr formulieren die Duisburger nun optimistischer.

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wies Klöckner & Co für das erste Halbjahr einen Gewinn von 89 Mio Euro aus, nach einem Verlust von 197 Mio Euro im gleichen Vorjahresquartal. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich auf plus 57 (minus 228) Euro. Unter dem Strich erzielte der Stahlhändler im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinn von 47 Mio Euro bzw 0,71 Euro je Aktie (unverwässert) nach einem Verlust von 174 Mio Euro bzw 3,74 Euro je Aktie (unverwässert).

Mit dem Ergebnis übertraf Klöckner & Co die Erwartungen der von Dow Jones Newswires befragten Analysten. Diese hatten im Durchschnitt für das erste Halbjahr mit einem Umsatz von 2,45 Mrd Euro und einem EBITDA von 120 Mio Euro gerechnet. Das EBIT hatten sie bei 80 Mio Euro, das Ergebnis vor Steuern bei 54 Mio Euro und das Ergebnis nach Steuern und Dritten bei 40 Mio Euro gesehen.

Die Prognose für das Gesamtjahr formulierte Klöckner & Co optimistisch. Für 2010 erwartet der Konzern weiterhin einen Umsatzanstieg von mehr als 25%. Erstmals nannte Klöckner & Co ein konkretes Ziel für das EBITDA und die EBITDA-Marge. Bei einer EBITDA-Marge von über 4% soll mindestens ein EBITDA von 200 Mio Euro erreicht werden. Damit werde 2010 auch ein deutlich positives Nettoergebnis erreicht. Zuvor hatte der Konzern lediglich ein deutlich positives operatives Ergebnis in Aussicht gestellt.