Rückläufige Stahlnachfrage führt zu Gewinnwarnung bei Klöckner. Foto: Klöckner & Co SE

Rückläufige Stahlnachfrage führt zu Gewinnwarnung bei Klöckner. Foto: Klöckner & Co SE

Die Gewinnwarnung sei "schärfer als erwartet" ausgefallen, merkt ein Händler an. Jedermann wisse zwar um die Schwierigkeiten im Stahlhandel, für das dritte Quartal laute die Konsensschätzung für das bereinigte EBITDA jedoch auf 50 Millionen Euro. Klöckner & Co rechnet nach ursprünglich 45 bis 55 Millionen Euro nun mit einem Quartalsgewinn von nurmehr 30 Millionen Euro.

Klöckner & Co machte fallende Preise und eine schwache Nachfrage für das voraussichtlich schlechtere Abschneiden im dritten Quartal verantwortlich. "Entgegen der allgemeinen Markterwartung waren die Stahlpreise vor allem aufgrund weiter fallender Notierungen für chinesische Stahlexporte jedoch erneut rückläufig", erklärte der Konzern. Dadurch seien Margen unter Druck und es seien Bestandsabwertungen erforderlich. In Erwartung weiter fallender Preise habe sich zudem die Nachfrage "sehr schleppend" entwickelt.