Knorr-Bremse,Gewinn,Umsatz,Ergebnis,2016,Ausblick,2017,EBIT,EBITDA

Knorr-Bremse muss 2016 einen Umsatz- und Gewinnrückgang verkraften. - Bild: Knorr-Bremse

Der Umsatz ging 2016 um 5,8 Prozent auf 5,49 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen aus München mitteilte. Vor Steuern verdiente Knorr-Bremse mit 829 Millionen Euro gut 15 Prozent weniger als im Vorjahr, der Jahresüberschuss ging auf 550 Millionen von 645 Millionen Euro zurück. Der Auftragseingang stieg um 1 Prozent auf 5,72 Milliarden Euro und der Auftragsbestand legte um 8,6 Prozent auf 4,15 Milliarden Euro zu.

Knorr-Bremse hat im vergangenen Jahr sieben Akquisitionen eingeleitet und zum Teil abgeschlossen. Unter anderem übernahm das Unternehmen die Sparte Electrical Systems von dem Bahntechnikspezialist Vossloh und wartet auf die kartellrechtliche Freigabe der Akquisition von Haldex. Um den schwedischen Bremsenhersteller hatte sich Knorr-Bremse zuvor mit ZF Friedrichshafen einen erbitterten Übernahmekampf geliefert.

"Allein die Akquisitionen eröffnen uns ein zusätzliches Umsatzpotenzial von rund 1 Milliarde Euro", sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus Deller laut der Mitteilung.

Für das Geschäftsjahr 2017 geht Knorr-Bremse von einem sehr volatilen Marktumfeld aus, bedingt durch große geopolitische Unsicherheiten und eine nachlassende Investitionstätigkeit in wichtigen Regionen der Welt. In der Sparte Systeme für Schienenfahrzeuge erwartet das Unternehmen in allen Regionen eine weitgehend stabile Entwicklung im Erstausrüster-Markt sowie Wachstum bei RailServices. In der Sparte Systeme für Nutzfahrzeuge geht das Unternehmen von einem moderaten Wachstum des weltweiten Marktes aus.