Knorr-Bremse und FAW arbeiten künftig noch enger zusammen

Knorr-Bremse und FAW arbeiten künftig noch enger zusammen. - Bild: Knorr-Bremse

Der chinesische Logistik- und Transportsektor hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen, die eine entsprechend rasche Modernisierung von Systemen und Ausstattung nach sich zieht, so die Mitteilung von Knorr-Bremse. Neue Trends, Herausforderungen und Chancen bestimmen den chinesischen Nutzfahrzeugmarkt.

Vor diesem Hintergrund planen Knorr-Bremse und FAW Jiefang eine enge und umfassende strategische Zusammenarbeit, unter anderem bei Nutzfahrzeugbremssystemen, automatisierten Schaltgetrieben (AMT) und deren Steuerung sowie Chassiskomponenten, Lenksystemen und Themen rund ums autonome Fahren. Die 1953 in Changchun gegründete FAW Jiefang Automotive Co., Ltd. ist mit 21.000 Beschäftigten ein Tochterunternehmen der China FAW Group Corporation. Der Absatz lag 2017 bei 265.000 schweren und mittelschweren Nutzfahrzeugen, was einem Marktanteil von 19,7 Prozent  entspricht.

Das Rahmenabkommen wurde unterzeichnet von Dr. Peter Laier, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und verantwortlich für die Division Systeme für Nutzfahrzeuge, und Hu Hanjie, Präsident von FAW Jiefang. „Als Pionier im chinesischen Automobilsektor hat sich FAW Jiefang durch konsequente Fokussierung auf eigenständige Innovationen zu einem
der führenden Nutzfahrzeughersteller in China entwickelt“, so Dr. Laier. „Wir sehen hier eine breite und tragfähige Basis für eine Kooperation mit FAW Jiefang. Mit unseren globalen Technologien und Servicevorteilen kann Knorr-Bremse die Globalisierungsanstrengungen von FAW Jiefang effektiv unterstützen und damit auch zur Entwicklung sicherer, effizienter und vernetzter Nutzfahrzeuge auf Chinas Straßen beitragen.“

Knorr-Bremse unterzeichnet Rahmenabkommen zur strategischen Zusammenarbeit mit FAW Jiefang Automotive Company
Knorr-Bremse unterzeichnet Rahmenabkommen zur strategischen Zusammenarbeit mit FAW Jiefang Automotive Company. - Bild: Knorr-Bremse

„Der Schwerpunkt von Knorr-Bremse liegt auf der Steuerung der Brems- und Lenksysteme mit weltweit führenden Technologien, die autonomes Fahren sicherer machen“, erläuterte Hu Hanjie. „Die Zusammenarbeit mit Knorr-Bremse fördert die Entwicklung eines eigenständigen Technologiesektors für autonomes Fahren und unterstützt die chinesischen
Nutzfahrzeughersteller und verwandte Branchen in ihrem Ziel, eine globale Führungsrolle in technologischer Hinsicht einzunehmen.“ Die neue strategische Zusammenarbeit bestätigt nicht nur die bereits erzielten positiven Ergebnisse. Beide Seiten wollen mit dieser weitreichenden Kooperation ihre technische Partnerschaft auf ein neues Niveau heben und treben
eine noch breiter gefächerte Zusammenarbeit an.

Xu Baoping, Vorsitzender der Geschäftsführung der Knorr-Bremse Commercial Vehicle Systems Asia Pacific, ergänzte: „Als Anbieter von Bremssystemen überzeugt Knorr-Bremse mit Innovationsstärke, Energieeffizienz, Umweltschutz und Sicherheit. Neben weltweit führenden Fahrerassistenzsystemen und der speziell für den chinesischen Markt entwickelten
leichten Scheibenbremse bietet Knorr-Bremse auch ausgereifte AMT-Produkte und Lenksysteme sowie flexible und hochzuverlässige Komponenten für Chassissysteme an. Dadurch können wir FAW Jiefang in Sachen Technologieanwendung und Modernisierungnoch besser unterstützen und somit auch die Wettbewerbsfähigkeit des führenden chinesischen Anbieters auf dem immer stärker umkämpften Weltmarkt weiter steigern.“

Die Vertragsparteien haben zudem beschlossen, ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Markenkooperation, Forschung und Entwicklung und Marketing sowie ihren Informationsaustausch zu intensivieren.

Knorr-Bremse

  • VW, e-Golf

    Der VW-Konzern belegte beim Innovationsranking von PwC und CAM den ersten Platz unter den Autobauern. - Bild: Volkswagen

  • Mercedes, S-Klasse

    Daimler schaffte es auf den zweiten Platz des Rankings. - Bild: Daimler

  • Tesla, Model S, Produktion

    Tesla kam auf den dritten Platz des Rankings. - Bild: Tesla

  • Delphi, Automotive-Innovations-Award

    Im Bereich „Hochautomatisiertes Fahren“ setzte sich der britische Zulieferer Delphi mit einem System zur vorausschauenden Steuerung von Fahrzeugfunktionen unter den Zulieferern durch. - Bild: Delphi

  • Faurecia, Automotive-Innovations-Award

    Den ersten Preis in der Rubrik „Interieur“ heimste Faurecia für ein System ein, das die Gesundheit und Stimmung des Fahrers ohne zusätzliche Sensoren erfasst, und damit bei Stress und Müdigkeit entsprechende Maßnahmen einleiten kann – wie beispielsweise Massage durch den Sitz, Änderung der Temperatur, oder die Einblendung des nächsten Rasthauses im Navigationssystem. - Bild: Faurecia

  • Schaeffler, Automotive-Innovations-Award

    In der Rubrik „Antrieb“ entschied sich die Jury für Schaeffler. Begründung: Schaefflers innovative Kombination eines CVT-Getriebes mit einem Hybrid-Modul zeichne sich durch geringe Energieverluste aus. - Bild: Schaeffler

  • Visteon, Automotive-Innovations-Award

    Bei „Interface & Konnektivität“ wurde Visteon für einen integrierten Cockpit-Controller geehrt, der die Steuerung der immer komplexeren digitalen Anzeigen und Bedienelemente wesentlich effizienter und sicherer macht. - Bild: Visteon