Die im Großformat gestiegenen Bestellungen trugen zum Anstieg des Auftragseingangs im Sheetfed-Segment um 5,3 Prozent bei

Die im Großformat gestiegenen Bestellungen trugen zum Anstieg des Auftragseingangs im Sheetfed-Segment um 5,3 Prozent bei. - Bild: Koenig & Bauer

Neben der konzernweit guten Kapazitätsauslastung bilden die erreichten Fortschritte bei den Projekten zur Realisierung der weiteren EBIT-Steigerung bis 2021 ein solides Fundament. Die Serviceerlöse konnten von 67,4 Millionen Euro im Vorjahr auf 71,8 Millionen Euro im ersten Quartal 2018 gesteigert werden. Das teilte das Unternehmen jetzt mit.

Im Konzern lag der Auftragseingang in den ersten drei Monaten 2018 mit 250,9 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 321,5 Millionen Euro, der durch ein größeres Wertpapierprojekt beeinflusst war. CEO Claus Bolza-Schünemann: „Neben dem expandierenden Servicegeschäft sind wir im prosperierenden Verpackungsdruck weiter vorangekommen. Mit unseren kundenorientierten Lösungen konnten wir den Auftragseingang im Kartonagen-, Blech-, Folien- und Kennzeichnungsdruck steigern. Wie erwartet hat sich die Nachfrage nach Digitaldruckmaschinen verhalten entwickelt.“

Im Q1 waren der Konzernumsatz mit 217,3 Millionen Euro und das EBIT mit –1,9 Millionen Euro niedriger als im Vorjahr (259,1 Millionen Euro; 5,0 Millionen Euro). CFO Mathias Dähn: „Durch die von unseren Kunden gewünschten Liefertermine konzentrieren sich die Maschineninstallationen 2018 noch stärker als im Vorjahr auf das zweite Halbjahr und besonders auf Q4.“

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Bestellzuwächse im Verpackungsdruck

Im vom Verpackungsdruck dominierten Sheetfed-Segment ist der Auftragseingang um 5,3 Prozent gestiegen. Segment-Vorstand Ralf Sammeck: „Nachdem wir 2017 unseren Weltmarktanteil über alle Formatklassen weiter steigern konnten, haben wir im Q1 2018 unsere Marktführerschaft im Großformat ausgebaut.“ Durch den auslieferungsbedingt niedrigeren Umsatz lag das EBIT bei Sheetfed unter dem Vorjahreswert.

Trotz des gewachsenen Neugeschäfts im flexiblen Verpackungsdruck blieben die Bestellungen bei Digital & Web durch weniger Aufträge für Digital- und Zeitungsdruckmaschinen unter dem Vorjahreswert. Bei leicht höheren Erlösen war das EBIT durch das niedrige Umsatzniveau sowie durch F&E-Aufwendungen und Wachstumsinvestitionen belastet. Trotz der deutlichen Zuwächse im Blech- und Kennzeichnungsdruck lag der Auftragseingang im Special-Segment unter dem durch einen großen Wertpapierauftrag geprägten Vorjahreswert.

CEO Claus Bolza-Schünemann: „Bei guter Projektlage im Wertpapierdruck verlaufen die Abschlüsse der üblicherweise großen Projekte nicht gleichmäßig über die Quartale verteilt.“ Auch bei Special führten die auslieferungsbedingt niedrigeren Umsätze zu einem leicht unter dem Vorjahr liegenden EBIT.

  • Platz 10 im Ranking der größten deutschen Mid Caps unter den Maschinenbauern belegt die Jungheinrich AG aus Hamburg. Die Firma ist auf alle Bereiche der Intralogistik spezialisiert und hat Flurförderzeuge, Lager- und Materialflusstechnik in ihrem Portfolio. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 1740,48 Millionen Euro.

    Platz 10 im Ranking der größten deutschen Mid Caps unter den Maschinenbauern belegt die Jungheinrich AG aus Hamburg. Die Firma ist auf alle Bereiche der Intralogistik spezialisiert und hat Flurförderzeuge, Lager- und Materialflusstechnik in ihrem Portfolio. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 1740,48 Millionen Euro. – Bild: Jungheinrich

  • Auf Platz 9 hat es die Schaeffler AG geschafft. Produziert werden bei dem Automobilzulieferer mit Sitz in Herzogenaurach zum Beispiel Kupplungssysteme, Getriebeteile, Nockenwellenversteller, Lager und Lineartechnik-Komponenten. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 2172,11 Millionen Euro.

    Auf Platz 9 hat es die Schaeffler AG geschafft. Produziert werden bei dem Automobilzulieferer mit Sitz in Herzogenaurach zum Beispiel Kupplungssysteme, Getriebeteile, Nockenwellenversteller, Lager und Lineartechnik-Komponenten. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 2172,11 Millionen Euro. – Bild: Schaeffler

  • Den 8. Platz nimmt die Salzgitter AG mit Sitz in Salzgitter ein. Der Konzern ist auf Stahltechnologie und Anlagenbau spezialisiert. Zur Unternehmensgruppe gehören auch Firmen wie die Mannesmann-Röhren-Werke oder die Peiner Träger GmbH. Der Börsenwert des Konzerns liegt laut Statista bei 2491,8 Millionen Euro.

    Den 8. Platz nimmt die Salzgitter AG mit Sitz in Salzgitter ein. Der Konzern ist auf Stahltechnologie und Anlagenbau spezialisiert. Zur Unternehmensgruppe gehören auch Firmen wie die Mannesmann-Röhren-Werke oder die Peiner Träger GmbH. Der Börsenwert des Konzerns liegt laut Statista bei 2491,8 Millionen Euro. - Bild: Salzgitter

  • Platz 7 belegt die Dürr AG aus Stuttgart. Der Maschinen- und Anlagenbauer produziert zum Beispiel Lackierroboter (siehe Foto). Diese werden im Kompetenzzentrum Bietigheim Bissingen montiert und programmiert. Danach treten sie ihre Reise in Automobilwerke auf der ganzen Welt an. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 3219,12 Millionen Euro

    Platz 7 belegt die Dürr AG aus Stuttgart. Der Maschinen- und Anlagenbauer produziert zum Beispiel Lackierroboter (siehe Foto). Diese werden im Kompetenzzentrum Bietigheim Bissingen montiert und programmiert. Danach treten sie ihre Reise in Automobilwerke auf der ganzen Welt an. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 3219,12 Millionen Euro. – Bild: Dürr

  • Auf Platz 6 hat es die Krones AG mit Sitz in Neutraubling geschafft. Der weltweit tätige Konzern ist auf Maschinen und Anlagen für das Abfüllen und die Verpackung von Getränken und Liquid-Food spezialisiert. Zum Konzern gehören auch Tochtergesellschaften, die beispielsweise Etikettiermaschinen, Ventile oder Pumpen produzieren. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 3332,5 Millionen Euro.

    Auf Platz 6 hat es die Krones AG mit Sitz in Neutraubling geschafft. Der weltweit tätige Konzern ist auf Maschinen und Anlagen für das Abfüllen und die Verpackung von Getränken und Liquid-Food spezialisiert. Zum Konzern gehören auch Tochtergesellschaften, die beispielsweise Etikettiermaschinen, Ventile oder Pumpen produzieren. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 3332,5 Millionen Euro. – Bild: Krones

  • Den 5. Platz nimmt die Rheinmetall AG aus Düsseldorf ein. Das Unternehmen ist sowohl Automobilzulieferer als auch Rüstungskonzern. Auf dem Bild zu sehen ist die Endmontage von Kühlmittelpumpen im Werk Hartha. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 4773 Millionen Euro.

    Den 5. Platz nimmt die Rheinmetall AG aus Düsseldorf ein. Das Unternehmen ist sowohl Automobilzulieferer als auch Rüstungskonzern. Auf dem Bild zu sehen ist die Endmontage von Kühlmittelpumpen im Werk Hartha. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 4773 Millionen Euro. – Bild: Rheinmetall

  • Platz 4 belegt die GEA Group aus Düsseldorf. Der Name steht für ‚Global Engineering Alliance‘. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Maschinen und Anlagen für die Nahrungsmittel verarbeitende Industrie sowie viele andere Prozessindustrien. Auf dem Bild zu sehen ist ein Messestand des Konzerns auf der Interpack. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 6986,88 Millionen Euro.

    Platz 4 belegt die GEA Group aus Düsseldorf. Der Name steht für ‚Global Engineering Alliance‘. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Maschinen und Anlagen für die Nahrungsmittel verarbeitende Industrie sowie viele andere Prozessindustrien. Auf dem Bild zu sehen ist ein Messestand des Konzerns auf der Interpack. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 6986,88 Millionen Euro. – Bild: GEA Group

  • Auf den 3. Platz geschafft hat es die MTU Aero Engines AG mit Sitz in München. Das Unternehmen produziert Triebwerke für die zivile und militärische Luftfahrt. Auch die Instandhaltung der Triebwerke gehört zum Portfolio. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 7009,6 Millionen Euro.

    Auf den 3. Platz geschafft hat es die MTU Aero Engines AG mit Sitz in München. Das Unternehmen produziert Triebwerke für die zivile und militärische Luftfahrt. Auch die Instandhaltung der Triebwerke gehört zum Portfolio. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 7009,6 Millionen Euro. – Bild: MTU Aero Engines

  • Den 2. Platz nimmt die Kion Group AG aus Wiesbaden ein. Der Konzern bietet Gabelstapler, Lagertechnik und verbundene Dienstleistungen sowie Supply-Chain-Lösungen an. Zur Unternehmensgruppe gehören beispielsweise Linde Material Handling, Still und Dematic. Der Börsenwert des Konzerns liegt bei 8760,32 Millionen Euro.

    Den 2. Platz nimmt die Kion Group AG aus Wiesbaden ein. Der Konzern bietet Gabelstapler, Lagertechnik und verbundene Dienstleistungen sowie Supply-Chain-Lösungen an. Zur Unternehmensgruppe gehören beispielsweise Linde Material Handling, Still und Dematic. Der Börsenwert des Konzerns liegt bei 8760,32 Millionen Euro. – Bild: Kion Group

  • Den 1. Platz im Ranking der größten deutschen Mid Caps unter den Maschinenbauern belegt Airbus. Es handelt sich zwar mittlerweile um ein multinationales Unternehmen, dennoch hat es deutsche Wurzeln. Denn der Konzern entstand aus einer Fusion der deutschen DASA, der französischen Aérospatiale-Matra und der spanischen CASA. Heute ist das Unternehmen der größte europäische Luft- und Raumfahrtkonzern sowie der zweitgrößte europäische Rüstungskonzern. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 74141,46 Millionen Euro

    Den 1. Platz im Ranking der größten deutschen Mid Caps unter den Maschinenbauern belegt Airbus. Es handelt sich zwar mittlerweile um ein multinationales Unternehmen, dennoch hat es deutsche Wurzeln. Denn der Konzern entstand aus einer Fusion der deutschen DASA, der französischen Aérospatiale-Matra und der spanischen CASA. Heute ist das Unternehmen der größte europäische Luft- und Raumfahrtkonzern sowie der zweitgrößte europäische Rüstungskonzern. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 74141,46 Millionen Euro. – Bild: Airbus Group

Bilanzprofil deutlich gestärkt

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit konnte gegenüber dem Vorjahr (–14,9 Millionen Euro) auf 20,3 Millionen Euro deutlich gesteigert werden. Der freie Cashflow war durch die letzte Auszahlungstranche in Höhe von 34,8 Millionen Euro für die teilweise Ausfinanzierung der Pensionsrückstellungen belastet. CFO Mathias Dähn: „Mit der zum Quartalsende vorgenommenen Übertragung unserer Rückdeckungsansprüche gegen den Versicherer an die begünstigten aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir eine Verrechnung der finanziellen Forderungen mit den Pensionsrückstellungen vorgenommen. Diese Bilanzverkürzung um 59,9 Millionen Euro hat zum Anstieg der Eigenkapitalquote auf 37,9 Prozent beigetragen.“

Konzernziele 2018: rund 4 Prozent Umsatzwachstum und EBIT-Marge von rund 7 Prozent

In den kommenden Quartalen erwartet der Vorstand infolge des weiter expandierenden Servicegeschäfts, der wachsenden Nachfrage aus den Verpackungsmärkten und der erwarteten Bestellungen im Wertpapierdruck eine positive Auftragsentwicklung zusätzlich zum hohen Auftragsbestand. CFO Mathias Dähn: „Die im zweiten Halbjahr deutlich zunehmende Umsatzdynamik wird zusammen mit den weiteren Fortschritten bei den Kostensenkungsprojekten im Wertpapierdruck, Einkauf und in der Produktion die Ertragslage im Konzern signifikant verbessern.

Falls sich die konjunkturellen und politischen Rahmenbedingungen für unser internationales Geschäft nicht wesentlich verschlechtern, streben wir für 2018 einen organischen Umsatzanstieg im Konzern von rund 4 Prozent und eine EBIT-Rendite von rund 7 Prozent an. Damit sind wir bei unserem bis 2021 angestrebten EBIT-Margenziel von 9 Prozent und einer organischen Umsatzwachstumsrate von rund 4 Prozent p. a. auf Kurs.“

Koenig & Bauer