Er bestätigte die Jahresprognose. Im zweiten Quartal erzielte der SDAX-Konzern einen Gewinn vor

Er bestätigte die Jahresprognose. Im zweiten Quartal erzielte der SDAX-Konzern einen Gewinn vor Steuern von 6,9 Millionen Euro, so dass sich der Vorsteuerverlust aus dem Auftaktquartal zum Halbjahr auf ein Minus von 10,8 Millionen Euro verringerte. - Bild: KBA

Koenig & Bauer (KBA) hat im ersten Halbjahr zwar weniger umgesetzt und den Verlust unter dem Strich ausgeweitet. Angesichts eine guten Auftragslage erwartet der Druckmaschinenhersteller in der zweiten Jahreshälfte aber eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung.

Er bestätigte die Jahresprognose. Im zweiten Quartal erzielte der SDAX-Konzern einen Gewinn vor Steuern von 6,9 Millionen Euro, so dass sich der Vorsteuerverlust aus dem Auftaktquartal zum Halbjahr auf ein Minus von 10,8 Millionen Euro verringerte. Unter dem Strich blieb ein Konzernverlust von 9,3 Millionen nach minus 3,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz ging auf 426,9 Millionen Euro zurück, von 517,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Damit hat der Konzern zur Jahresmitte noch nicht die Hälfte seines Jahresumsatzziels von über 1 Milliarde Euro erreicht. Der Löwenanteil davon falle aber in das dritte und vierte Quartal, hieß es im Geschäftsbericht.

Am Markt kamen die Zahlen gut an, ein Händler bezeichnete sie als “stark”. Die Neuaufstellung beginne zu greifen, die gute Auftragslage spreche für die kommenden Quartale, ergänzt er. Auch wenn das Unternehmen noch immer Verluste erwirtschafte, führten die eingeleiteten Schritte zum Turnaround.

Das konjunkturelle und politische Umfeld für den exportorientierten Maschinenbau bleibe weiterhin volatil. Die KBA-Gruppe geht allerdings mit deutlich besser gefüllten Auftragsbüchern und Kapazitäten in die zweite Jahreshälfte als 2014: Der Auftragseingang legte von Januar bis Juni um ein Drittel auf 607,5 Millionen Euro zu. Per 30. Juni standen Aufträge für 597,9 Millionen in den Büchern, das waren gut 43 Prozent mehr als zu Jahresbeginn. Zudem sei der im restlichen Jahresverlauf noch zu liefernde Produktmix profitabler als im ersten Halbjahr.

In Summe geht der Vorstand deshalb weiterhin davon aus, einen Umsatz von über 1 Milliarden Euro und eine Vorsteuermarge von 2 Prozent vom Umsatz zu erreichen.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht