Kleiner Jahresüberschuss: Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer kommt wieder in die Spur. -

Kleiner Jahresüberschuss: Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer kommt wieder in die Spur. - Bild: KBA

Nun reichte es wieder zu einem kleinen Jahresüberschuss von 300.000 Euro.

Das Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen blieb allerdings mit 24,1 Millionen Euro knapp unter dem Vorjahreswert, wie der Druckmaschinenhersteller mitteilte. Der Umsatz stagnierte bei 1,1 Milliarden Euro, der Auftragseingang war sogar um 5,5 Prozent rückläufig. Mit den Zahlen erreichte das Unternehmen aber das obere Ende der eigenen Prognosen bzw übertraf diese sogar.

KBA-Chef Claus Bolza-Schünemann sagte, das umfassendste Restrukturierungsprojekt der jüngeren Unternehmensgeschichte sei zügig vorangekommen und “wir können uns früher als erwartet über positive Ergebnisse freuen”. Ende 2014 waren bei der KBA-Gruppe 5.731 Personen beschäftigt, 678 weniger als zum Jahresende 2013.

Der Auftragseingang war durch die zahlreichen Konflikte in der Welt, die schwache Konjunktur in Teilen Europas und Schwellenländern sowie durch die geringere Wachstumsdynamik in China geprägt. Angesichts der vielen Unwägbarkeiten für die Weltwirtschaft erwartet KBA für 2015 kein Wachstum des Druckmaschinenmarktes. Wachstumspotenzial sieht das Management vor allem im Digital- und Verpackungsdruck.

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet der Vorstand angesichts des dann abgeschlossenen Restrukturierungsprogramms keine signifikanten Sonderaufwendungen mehr, nachdem hier 2014 nochmals 10 Millionen Euro angefallen waren. Dagegen sollen die bereits umgesetzten Maßnahmen das Ergebnis stützen. Den Umsatz sieht KBA auf gut 1 Milliarde Euro schrumpfen, die Vorsteuermarge soll aber bis zu 2 Prozent wachsen. Das würde einem Vorsteuergewinn von bis zu 20 Millionen Euro entsprechen, nach 5,5 Millionen im Jahr 2014.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke