Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken).

Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken).

FRANKFURT (sm). Medizintechnik ist weltweit ein Wachstumsmarkt. Sein Volumen wird je nach Abgrenzung auf 100 bis 220 Mrd US-Dollar geschätzt. Steigende Lebenserwartung und wachsender Bedarf an hochwertiger medizinischer Versorgung in vielen Industrieländern schrauben die Anforderungen an die Medizintechnik nach oben. Grund genug für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie, dieser Kundengruppe ihre Kompetenz exklusiv zu präsentieren.

„Medizintechnik und Ingenieurwissenschaften wachsen immer enger zusammen und bringen innovative Anwendungen hervor, die eine bessere und effizientere Versorgung kranker Menschen sichert“, erläutert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main. „Ohne den massiven Einsatz von Hightech sind die künftigen Herausforderungen an das Gesundheitssystem nicht zu bewältigen“, so Schäfer weiter.

Wie moderne Fertigungstechnik dazu beiträgt, hochwertige medizintechnische Produkte kostengünstig herzustellen, darüber diskutieren Experten aus der Medizin- und Produktionstechnik am 17. März 2011 auf der Konferenz „Metal meets Medical – Potenziale der Fertigung“ in Karlsruhe. Veranstalter ist der VDW in Kooperation mit dem Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen PTW, Darmstadt.

Konferenz diskutiert entlang Prozesskette Medizintechnik

Thematisiert werden unterschiedliche Aspekte der gesamten Prozesskette zur Fertigung medizintechnischer Produkte, u.a.

  • Beispiel Prothesenentwicklung
  • spanende Bearbeitung mikrochirurgischer Implantate
  • generative Verfahren für kundenindividuelle Implantatsgestaltung
  • Laserfertigung in der Medizintechnik
  • Automatisierungslösungen für die Fertigung medizintechnischer Produkte
  • Fertigungsmesstechnik für Implantate im Orthopädie- und Dentalbereich

Den Auftakt macht Rainer Bader, Medizinprofessor an der Poliklinik der Universität Rostock und gleichzeitig diplomierter Ingenieur. Er berichtet über den aktuellen Stand der Forschung und gibt eine Einschätzung aus klinischer Sicht zu den künftigen Anforderungen der Medizintechnik an Präzision und perfekte Oberflächen. Ein Überblick zu den Regularien, denen die Medizintechnik unterliegt, ergänzt die technischen Referate. Die Vorstellung medizintechnischer Forschungsprojekte gibt einen Einblick, wohin die Reise geht.

„Mit der Konferenz Metal meets Medical führt der VDW den Dialog mit der anspruchsvollen Kundengruppe Medizintechnik fort, der bereits auf der METAV 2010 in Düsseldorf eingeleitet wurde“, erläutert VDW-Geschäftsführer Schäfer. „Wir wollen damit unseren Mitgliedern eine ständige Plattform für den Wissenstransfer bieten.“

Termin: 17. März 2011

Ort: Konferenzzentrum Karlsruhe

Weitere Informationen bei Thomas Erb, VDW, Tel. 069 756081-48, t.erb@vdw.de