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Der Aufsichtsrat des Kleincomputerherstellers Kontron hat dem Abschluss eines Verschmelzungsvertrags mit dem österreichischen Technologiekonzern S&T zugestimmt. - Bild: Pixabay

Die im TecDAX notierte S&T, bei der der taiwanische Apple-Zulieferer Foxconn in großem Stil engagiert ist, hatte im Februar eine Offerte für die Kontron AG unterbreitet.

Der Verschmelzungsvertrag soll am 3. Mai beurkundet werden, muss dann aber noch von der Hauptversammlungen der Kontron AG und der deutschen S&T-Tochter S&T Deutschland Holding AG abgesegnet werden. Diese finden am 19. bzw. am 20. Juni statt.

 

Kontron-Aktionäre hatten die Wahl zwischen einer Barabfindung von 3,11 Euro je Aktie oder einem Umtausch ihrer Aktien in Anteile der S&T Deutschland Holding AG, die sie dann im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung bei der S&T AG einbringen können. Die Gegenleistung dafür besteht zu 90 Prozent aus S&T-Aktien und zu 10 Prozent aus einer Barkomponente.

Das genaue Umtauschverhältnis und die Höhe der baren Zuzahlung werden gerade ermittelt, wie Kontron weiter mitteilte. Sie sollen rechtzeitig vor der Hauptversammlung bekannt gegeben werden.