Mehr als 20 Millionen Euro Schmiergeld seien über die Bilfinger-Tochter Mauell an Verantwortliche

Mehr als 20 Millionen Euro Schmiergeld seien über die Bilfinger-Tochter Mauell an Verantwortliche des Fußball-Weltverbandes Fifa sowie an brasilianische Lokalpolitiker der WM-Austragungsorte geflossen. - Bild: Bilfinger

Mehr als 20 Millionen Euro Schmiergeld seien über die Bilfinger-Tochter Mauell an Verantwortliche des Fußball-Weltverbandes Fifa sowie an brasilianische Lokalpolitiker der WM-Austragungsorte geflossen, berichtete “Bild am Sonntag”.

Der Bilfinger SE sind die Vorwürfe bekannt. Die Untersuchungen dazu seien noch nicht abgeschlossen, teilte das Mannheimer Unternehmen mit. Dies gelte auch für die Frage, an wen und in welcher Höhe Zahlungen erfolgt seien. Konkret gehe es um Aufträge zur Lieferung von Monitorwänden für Sicherheitsleitzentren in mehreren brasilianischen Großstädten. Das Auftragsvolumen belief sich auf rund 6 Millionen Euro. Aufträge dieser Größenordnung würden nicht im Konzernvorstand behandelt, hieß es.

Sollten die Vorwürfe nachweislich zutreffen, werde Bilfinger personelle Konsequenzen ziehen und juristische Schritte einleiten.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke