Jungheinrich, Intralogistik, Hochregallager, WMS

Jungheinrich realisiert für die Kracht GmbH ein zweigassiges Paletten-Hochregallager (HRL) für doppeltiefe Lagerung mit rund 5.100 Stellplätzen und ein eingassiges automatisches Kleinteilelager (AKL) für die doppel- bis vierfachtiefe Lagerung von bis zu 12.000 Behältern inklusive Warehouse Management System. - Bild: Jungheinrich

Der Neubau des rund 3.500 m² großen Logistikzentrums der Kracht GmbH im sauerländischen Werdohl schreitet voran: Nach dem ersten Spatenstich im Juli wird derzeit bereits das Stahlgerüst des 23 m hohen Lagers in Silobauweise montiert. Die Jungheinrich AG aus Hamburg errichtet hier für den weltweit tätigen Hersteller von Zahnradpumpen, Durchflussmessern und Hydraulikkomponenten für diverse Anwendungsbereiche in der Industrie ein neues Logistikzentrum, dessen Herzstück ein vollautomatisiertes Hochregallager für 5.100 Europaletten und rund 12.000 Behälter mit Kleinteilen sein wird. Direkt daneben entsteht gleichzeitig eine Kommissionierhalle, in der demnächst pro Stunde 60 Europaletten und 140 Kleinteilebehälter kommissioniert werden sollen. Die Fertigstellung des Logistikzentrums mit einem Investitionsvolumen von rund 7,7 Millionen Euro ist für Mai/Juni 2017 geplant.

Abläufe im Werk optimiert

Kracht beauftragte Jungheinrich mit der Realisierung des Projekts inklusive des Stahlbaus mit Dach- und Wandkonstruktion. Zum Lieferumfang gehören darüber hinaus zwei Regalbediengeräte für Paletten und eines für Behälter der Jungheinrich-Tochter MIAS, die automatische Paletten- und Behälterfördertechnik zur Anbindung der Kommissionierung sowie das Warehouse Management System (WMS).

„Zukünftig soll sämtliches Material im Neubau zentral gelagert, verwaltet und kommissioniert werden. Dadurch sollen in den Werkshallen Platzreserven von rund 30 Prozent mobilisiert werden, um die Abläufe im Werk weiter optimieren und den Maschinenpark ausbauen zu können“, erläutert Heiko Zahn, Geschäftsführer der Kracht GmbH, die Hintergründe der Investition.

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