Der Anbieter von Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik Krones hat zuletzt viel Personal

Der Anbieter von Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik Krones hat zuletzt viel Personal eingestellt. Das macht sich nun bei den Gewinnkennzahlen zunächst negativ bemerkbar (Bild: Krones).

FRANKFURT (Dow Jones/ks)–Der Hersteller von Getränkeabfüllanlagen hat zuletzt umfangreich Personal eingestellt. “Das belastet das Ergebnis kurzfristig”, räumte Krones ein. Dennoch hält der Vorstand am Ziel einer Vorsteuermarge von 5% in diesem und 7% im kommenden Jahr fest.

Das stark vom Export abhängige Unternehmen hat diese Ziele wie schon zur Veröffentlichung des Halbjahresberichts Ende Juli unter den Vorbehalt gestellt, dass sich die Weltkonjunktur nicht weiter verschlechtert. “Da die Kunden von Krones aus konsumnahen Branchen kommen, ist das Unternehmen nicht stark von Konjunkturzyklen abhängig”, merkt Krones hierzu an.

Für den Umsatz peilt der Anlagenhersteller einen Anstieg von mehr als 10% im Vergleich zum Vorjahr an. Damit soll der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 2008 von 2,381 Mrd Euro übertroffen werden.

Der Finanzanalyst Holger Schmidt von der Equinet Bank ist angesichts der Ergebnisse in den ersten neun Monaten skeptisch: “Die Profitabilität ist ganz schwach. Krones hat zuletzt mehr als 1.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Die Konsensschätzungen für den Gewinn müssen zurückgeschraubt werden.” Krones habe in den vergangenen Jahren immer wieder eine Marge von 7% angepeilt, diese Vorgabe jedoch seit 2007 nicht mehr erreicht.

Die im MDAX geführte Krones-Aktie wird im Frankfurter Spezialistenhandel mit einer Taxe 37,20 zu 37,80 Euro schwächer gestellt als zum Xetra-Schlusskurs von 38,22 Euro am Dienstag. Umgesetzt wurden bislang jedoch noch keine Aktien.