Krones

Im Hause Krones setzt man seine Hoffnungen in das Schlussquartal. - Bild: Krones

Optimistisch stimmt Krones ein überraschend deutlich höherer Auftragseingang in den abgelaufenen drei Monaten.

Im dritten Quartal sank der Umsatz um 10,5 Prozent auf 733,7 Millionen Euro. Operativ (EBIT) verdienten die Oberpfälzer 46,0 Millionen Euro, das waren 16,5 Prozent weniger. Das Nettoergebnis erreichte knapp 33 Millionen nach gut 40 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Belastet hätten unter anderem Kosten für die Messe Drinktec, die weltgrößte Messe für die internationale Getränke- und Verpackungsindustrie. Der Auftragseingang wuchs dagegen um 7,9 Prozent.

Analysten hatten Krones beim Umsatz und Gewinn deutlich mehr zugetraut. Bei den Ordereingängen liegt das Unternehmen dagegen über den Marktschätzungen.

Für das Gesamtjahr 2017 strebt das Unternehmen weiterhin ein Umsatzwachstum ohne Übernahmen von 4 Prozent an. In den ersten neun Monaten lag das Plus hier bei 3,1 Prozent. Die Ertragskraft soll im laufenden Jahr stabil bleiben: Krones erwartet, dass die Vorsteuermarge im Gesamtjahr 2017 bei 7,0 Prozent liegen wird. Die Prognose für die dritte Zielgröße, das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, beträgt weiter 27 Prozent.