Krones

Krones hat die Prognosen für das Gesamtjahr 2017 nach einem guten Jahresauftakt bekräftigt. - Bild: Krones

Der Hersteller von Verpackungs- und Abfüllmaschinen verwies aber darauf, dass diese hohe Steigerungsrate nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden dürfe. Denn der MDAX-Konzern habe einige Projekte, die plangemäß erst im zweiten Quartal 2017 umsatzwirksam werden sollten, bereits im ersten Quartal abschließen können.

Der Auftragseingang verbesserte sich um 6,5 Prozent auf 875,5 Millionen Euro, bereinigt um Akquisitionen lag der Zuwachs bei 3,4 Prozent. Ende März 2017 hatte Krones Aufträge im Wert von 1,12 (Vj: 1,14) Milliarden Euro in den Büchern. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) legte um 19,8 Prozent auf 66 Millionen Euro zu, teilte das Unternehmen aus Neutraubling weiter mit. Die EBT-Marge wuchs von 7,1 auf 7,3 Prozent. Unter Herausrechnung der vorzeitig abgeschlossenen Projekte lag die Marge in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Bei den Marktpreisen gab es auch im ersten Quartal keine Entspannung. Diese hätten sich im Berichtszeitraum nicht verbessert, so Krones weiter. Aufgrund der vorübergehend höheren Steuerquote stieg das Konzernergebnis mit plus 13,8 Prozent auf 43,7 Millionen Euro nicht ganz so stark wie das Ergebnis vor Steuern. Analysten hatten bei Krones mit einem Auftragseingang von 871 Millionen Euro, einem Umsatz von 846 Millionen Euro und einem EBIT von 60 Millionen Euro gerechnet.

An den Prognosen für das Gesamtjahr hält Krones fest. Das Unternehmen strebt weiterhin ein Umsatzwachstum von 4 Prozent an. Die Ertragskraft soll im laufenden Jahr stabil bleiben. Krones erwartet, dass 2017 die EBT-Marge bei 7 Prozent liegen wird. In den genannten Prognosen sind mögliche Akquisitionen nicht berücksichtigt.