Krones Anlagenbauer

Der Anlagenbauer Krones will mit einem Maßnahmenbündel die Ertragskraft des Segments Prozesstechnik stärken. - Bild: Krones

Abläufe wie Angebotserstellung, Auftragsbearbeitung sowie Projektmanagement sollen optimiert und Kosten gesenkt werden, teilte das im MDAX notierte Unternehmen am Mittwoch mit. Zudem soll die Wertschöpfungstiefe "deutlich" reduziert werden und die internationale Lieferantenstruktur in "starkem Maße" genutzt werden.

Das Maßnahmenpaket im Segment "Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik" werde bis 2017 umgesetzt. Erste Schritte sollten kurzfristig erfolgen. Für das komplette Paket rechne die Krones AG mit Rückstellungen von 2 Millionen bis 3 Millionen Euro. Das Unternehmen werde im vierten Quartal eine Rückstellung in dieser Höhe bilden.

Für das Gesamtjahr 2015 peilt Krones im Konzern weiter eine Vorsteuermarge von 7 Prozent an, nach 6,5 Prozent im vergangenen Jahr.

Krones mit Hauptsitz in Neutraubling plant, entwickelt und fertigt Maschinen und komplette Anlagen für die Bereiche Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik. 2014 erwirtschaftete Krones mit dem Segmente Prozesstechnik einen Umsatz von rund 359 Millionen Euro, was einem Anteil am Konzernumsatz von gut 12 Prozent entspricht. Das Ergebnis vor Steuern lag bei 3,3 Millionen Euro - der Anteil am Konzernergebnis vor Steuern lag bei nur 1,7 Prozent.