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Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka hat - auch mit dem hier abgebildeten KMR Iiwa - im ersten Quartal 2016 mehr verdient als im Vorzehreszeitraum. - Bild: Kuka

Der Umsatz ging zwar um 12,6 Prozent auf 629 Millionen Euro zurück, dies ist laut Kuka allerdings in erster Linie darauf zurückzuführen, dass Kunden größere Aufträge in diesem Jahr tendenziell in späteren Quartalen abrufen und umsetzen werden.

Im Gesamtjahr erwartet Kuka weiterhin auf Basis der gegenwärtigen Rahmenbedingungen und Wechselkurse einen Umsatz von mehr als 3 Milliarden Euro (Vorjahr 2,97 Milliarden Euro). Beide Kundensegmente - General Industry und Automotive - und aus regionaler Sicht China und Nordamerika sollten positiv zur Umsatzentwicklung beitragen. Die EBIT-Marge vor der Kaufpreisallokation für Swisslog soll mehr als 5,5 Prozent erreichen und damit unter dem Vorjahresniveau liegen.

Kuka begründete den erwarteten Margenrückgang einerseits mit den Investitionen in die Weiterentwicklung von Lösungen für Industrie 4.0. Daneben werden laut Kuka höhere Kosten im Zusammenhang mit der Entwicklung und Einführung neuer Produkte erwartet. Der Aufwand für die Kaufpreisallokation bei Swisslog sollte im laufenden Jahr bei rund 10 Millionen Euro liegen und damit niedriger sein als im Vorjahr.