Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka ist stark ins Jahr 2015 gestartet. Der MDAX-Konzern verbuchte im

Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka ist stark ins Jahr 2015 gestartet. Der MDAX-Konzern verbuchte im ersten Quartal Auftragseingänge in Rekordhöhe von 743,9 Millionen Euro. - Bild: Kuka

Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka ist stark ins Jahr 2015 gestartet. Der MDAX-Konzern verbuchte im ersten Quartal Auftragseingänge in Rekordhöhe von 743,9 Millionen Euro.

Verglichen mit dem Vorjahr ist das ein Anstieg um fast 21 Prozent.

Der Umsatz wuchs nicht zuletzt dank des Beitrags des Zukaufs Swisslog kräftig, und zwar um 55,6 Prozent auf 719,8 Millionen Euro. Doch auch ohne die Berücksichtigung von Swisslog, auf die ein Umsatz von 146,8 Millionen Euro entfiel, konnte Kuka ein Umsatzwachstum von 23,9 Prozent verbuchen. Die Augsburger profitierten hier von den hohen Auftragseingängen der vergangenen Quartale.

Kuka erwirtschaftete in den ersten drei Monaten ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 59,5 Millionen Euro, was einem Plus von 59,1 Prozent entspricht. Nach Steuern verdiente Kuka mit 15,3 Millionen Euro 25,4 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Analysten hatten Kuka im Vorfeld einen Nettogewinn von 14 Millionen Euro bei einem Umsatz von 670 Millionen Euro und einem Auftragseingang von 728 Millionen Euro zugetraut.

Roboterspezialist hält an Jahreszielen fest

An ihren Jahreszielen halten die Augsburger angesichts des guten Auftaktsquartals fest. Demnach soll die operative Marge vor Sondereffekten in diesem Jahr bei rund 5,5 Prozent liegen nach 6,8 Prozent im vergangenen Jahr.

Der MDAX-Konzern hatte bereits Ende März vor einem Margenrückgang im laufenden Jahr gewarnt. Grund ist eine Abschreibung von 60 Millionen Euro nach dem Swisslog-Erwerb im vergangenen Jahr. Aber auch Investitionen in neue Branchen, interne Prozesse, den chinesischen Markt sowie Restrukturierungskosten bei Swisslog werden die Marge drücken.

Den Umsatz will Kuka im laufenden Jahr auf 2,8 von 2,1 Milliarden Euro steigern.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke