Kuka,Entlassungen,Stellen,streichen

Kuka entlässt 250 Mitarbeiter aus der Sparte Systems. Hier entstehen Anlagen zum Karosseriebau. - Bild: Kuka

Die Augsburger Allgemeine berichtet von den geplanten Stellenstreichungen bei Kuka unter Berufung auf Gespräche mit dem Unternehmenschef Till Reuter. "Wir sind mit Systems in Deutschland nicht so zufrieden, auch wenn Kuka insgesamt erfolgreich ist", sagte Reuter.

Wettbewerbsdruck steigt

Reuter räumte laut Augsburger Allgemeinen ein, dass sich Manager des Anlagengeschäfts zu sehr auf externe Partner verlassen hätten. Ein Zulieferer sei sogar pleite gegangen. Zudem sei der Wettbewerb im deutschen Anlagenbau in Deutschland für Kuka härter geworden.

Ein konzerninterner Umbau und eine Neustrukturierung im Bereich des Anlagenbaus sind die Gründe für die geplanten Stellenstreichungen. Der Einschnitt solle sozial verträglich geschehen. Es könnten Mitarbeiter in die erfolgreiche Robotersparte wechseln. Auch Altersteilzeit-Regelungen könnte bei manch einem Mitarbeiter in diesem Zuge greifen. Das Ziel sei es also, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, berichtet die Augsburger Allgemeine.