Till Reuter

Till Reuter, bisheriger Vorstandschef der Kuka AG, verlässt zwei Jahre nach der Firmenübernahme durch chinesische Investoren, den Roboterhersteller. - Bild: Kuka AG

"Ich gehe nicht gern, ich bin traurig, es geht aber weiter", sagte Till Reuter der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstag, 27.11.). Was ihm richtig gutgetan habe, "ist der Rückhalt der Mitarbeiter bis zur letzten Sekunde". Die Aufsichtsräte aus dem Arbeitnehmerkreis hätten bis zuletzt zu ihm gestanden.

Am Montag war bekanntgeworden, dass Reuter rund zwei Jahre nach der Übernahme des Roboterbauers durch Investoren aus China das Unternehmen im Dezember verlässt. Er war seit 2009 Chef bei Kuka mit Sitz im schwäbischen Augsburg und führte das damals wirtschaftlich angeschlagene Unternehmen aus der Krise.

Warum Reuter gehen muss, dazu äußerte sich Kuka nicht. Aus Unternehmenskreisen hieß es, die Chinesen wollten im Tagesgeschäft stärker durchgreifen.

 

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