Kuka, Roboter

Kuka-Roboter im VW-Werk. Bild: Kuka

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stagnierte der Gewinn, weshalb Kuka eine gleichbleibende Dividende von 50 Cent je Aktie ausschütten wird.

Im laufenden Jahr strebt Kuka weiteres Wachstum an. So erwarten die Augsburger einen Umsatz von rund 3,1 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge soll sich auf mehr als 5,5 Prozent belaufen, allerdings bereinigt um die Kaufpreisallokation für Swisslog und Wachstumsinvestitionen von rund 45 Millionen Euro. Die Swisslog-Aufwand sollte mit 10 Millionen Euro auf Vorjahresniveau liegen.

Kuka bestätigte die Mitte Februar vorgelegten vorläufigen Zahlen. Das Unternehmen setzte wie im Vorjahr 2,9 Milliarden Euro um und erzielte eine EBIT-Marge von 4,3 Prozent. Ohne die Berücksichtigung der Kaufpreisallokation für Swisslog und ohne Sondereffekte im Rahmen des Übernahmeangebots der Midea-Gruppe lag die Marge bei 5,6 Prozent.

Das Ergebnis nach Steuern stagnierte bei gut 86 Millionen Euro. Der Auftragseingang erreichte dagegen mit einem Anstieg um ein Fünftel auf 3,42 Milliarden Euro einen Rekordwert.

Kuka meldete überdies einen Auftrag von Daimler im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Kuka wird mehrere Roboter an den Autobauer liefern. Der Auftragseingang aus diesem Vertrag wird entsprechend den Abrufen des Kunden verbucht. Die Lieferungen beginnen im Jahr 2018.