Unimerco produziert Hochleistungs-, Sonder- und Vollhartmetallwerkzeuge für die unterschiedlichsten

Unimerco produziert Hochleistungs-, Sonder- und Vollhartmetallwerkzeuge für die unterschiedlichsten Industriebereiche wie den Automobil- und Flugzeugbau, Windkraft - und Hydraulikanlagen oder Holzbearbeitung (Bild: Kyocera).

KYOTO/NEUSS (ks). Mit Wirkung zum 11. Juli 2011 übernimmt Kyocera Fineceramics GmbH 100% der Unimerco-Aktien. Als hundertprozentige Tochter soll das dänische Unternehmen damit die Position von Kyocera auf dem europäischen Markt für Zerspanungswerkzeuge stärken. Unimerco wurde 1964 in Dänemark gegründet und ist ein expandierender Zerspanungswerkzeughersteller mit Schwerpunkt in Europa.

Kyocera hat die Sparte für industrielle Zerspanungswerkzeuge im Jahr 1973 gegründet. Seitdem entwickelt, fertigt und vertreibt das Unternehmen hauptsächlich Werkzeuge mit auswechselbaren Wendeplatten. Mit der Ergänzung des Angebots um Vollhartmetallwerkzeuge will Kyocera seine Position als Anbieter im Bereich Zerspanungswerkzeuge stärken. Kyocera Fineceramics GmbH will in den wachsenden Märkten Luftfahrt und Energie und der in Nordeuropa ausgeprägten Holzbearbeitung aktiv werden und somit seine Geschäftsaktivitäten ausdehnen.

„Kyocera pflegt dieselbe Unternehmenskultur und denselben Managementstil wie Unimerco. Auch bei uns schätzen wir unsere Mitarbeiter sehr, und legen großen Wert auf deren Einbeziehung“, sagte Shigeru Koyama, Europa-Chef der Kyocera Fineceramics GmbH. „Mit vereinten Kräften werden wir unsere Stellung auf dem europäischen Markt für industrielle Zerspanungswerkzeuge weiter ausbauen können.“

„Wir freuen uns sehr in die Kyocera Gruppe aufgenommen zu werden“, sagte Kenneth Iversen, CEO von Unimerco. „Indem wir die Kompetenzen beider Unternehmen bündeln, können wir aktiv die internationale Vermarktung vorantreiben und auch weiterhin Produkte liefern, mit denen unsere Kunden rundum zufrieden sind.“

Nach Unterzeichnung der Vereinbarung bleibt Kenneth Iversen Unimerco Präsident, alle Mitarbeiter sollen in den Unimerco-Niederlassungen weiterbeschäftigt werden. In den letzten Jahren hat laut Kyocera der Konkurrenzdruck zugenommen, wobei sich die Nachfrage auf Hochleistungswerkzeuge konzentriere, die auch bei höchsten Geschwindigkeiten präzise Ergebnisse liefern. Die sich aus dem Zusammenschluss von Kyocera und Unimerco ergebenden Synergien sollen die Sparte Zerspanungswerkzeuge entscheidend stärken.