Matthias Zachert

Matthias Zachert: "Wir gehen davon aus, dass wir in gutem Fahrwasser unterwegs sein werden." - Bild: Lanxess

Die im vergangenen Jahr mehrmals angehobene Prognose für das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) wurde erreicht. Der Umsatz blieb wegen rohstoffpreisbedingt niedrigeren Verkaufspreisen leicht unter Vorjahr.

Im vierten Quartal sind die Erlöse um 5 Prozent gefallen, das EBITDA vor Sondereffekten gab um knapp 2 Prozent nach. Die Dividende soll um 0,10 Euro auf 0,60 Euro je Anteilsschein steigen. Für das angelaufene Jahr zeigte sich Lanxess-Chef Matthias Zachert für den immer noch im Umbau befindlichen Konzern verhalten optimistisch. In Aussicht gestellt wird ein EBITDA vor Sondereinflüssen in einer Bandbreite von 880 bis 930 Millionen Euro, nach 885 Millionen Euro im Vorjahr. Für das erste Quartal erwartet der Konzern ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 240 bis 260 Millionen Euro.

Im abgelaufenen Jahr sind die Konzernerlöse mit 7,9 Milliarden Euro um 1,3 Prozent unter Vorjahr geblieben. Sie fielen damit noch etwas schwächer aus als von Dow Jones befragte Analysten erwartet hatten. Hauptgrund waren niedrigere Verkaufspreise aufgrund gesunkener Rohstoffkosten. Das um Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich dank des starken Dollars und weiterer Einsparungen um 9,5 Prozent auf 885 Millionen Euro. Es lag damit in der vom Unternehmen zuletzt ausgegebenen Bandbreite von 860 bis 900 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Lanxess 165 Millionen Euro und damit signifikant mehr als im von Umbaukosten stark belasteten Vorjahr, als 47 Millionen Euro Gewinn eingefahren wurden.