DÜSSELDORF (Dow Jones/ks)– Der Konzern plane im Jahr 2015 einen Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen um 80% auf rund 1,4 Mrd Euro, kündigte der MDAX-Konzern mit Sitz in Leverkusen an. In diesem Jahr erwartet der Konzern weiterhin ein EBITDA vor Sondereinflüssen von rund 800 Mio Euro.

Um das Ziel zu erreichen setze Lanxess auf organisches und externes Wachstum. Alle Geschäftsbereiche sollen bis zum Jahr 2015 eine durchschnittliche jährliche Steigerungsrate beim bereinigten operativen Ergebnis von mindestens 5% erzielen.

Wie der Konzern weiter ankündigte, wird derzeit der Bau eines neuen Werks für Hochleistungskautschuk in Asien mit einer Kapazität von 100.000 bis 150.000 Tonnen pro Jahr geprüft. Die Entscheidung, ob und wo das neue Werk gebaut werde, erfolge innerhalb der kommenden sechs Monate, sagte Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann auf einem Medientag des Konzerns in Düsseldorf.

Das bestehende Geschäft will Lanxess weiter auch durch Zukäufe stärken. Der derzeitige Fokus liege dabei auf kleinen und mittleren Akquisitionen mit einem ähnlichen Transaktionsvolumen wie in der Vergangenheit, erklärte Finanzvorstand Matthias Zachert. Sowohl das organische Wachstum als auch Zukäufe sollen an strikten Finanzkriterien ausgerichtet werden.