KREFELD (ks). Für den Transfer der Produktion vom Huhtamaki Standort Forchheim nach Krefeld war ein Zeitraum von 12 Monaten vereinbart. „Die Qualifizierung der Anlagen in Krefeld war für alle Beteiligten eine aufwendige Sache“, erklärt der technische Geschäftsführer Jörg Soding. „Unser Ziel war es, möglichst alle Produkte auch auf den schon bei Laufenberg vorhandenen Produktionsanlagen zu qualifizieren. Die dadurch erforderlichen Anpassungen der Produktionsparameter und die Abstimmung mit den Kundenanwendungen hat in einigen Fällen mehr Zeit beansprucht, als wir ursprünglich veranschlagt hatten. Durch den Aufbau eines Sicherheitslagerbestandes konnten wir auch diese Herausforderung meistern.“

Für 2011 plant Laufenberg kein großes Wachstum ein. „Das Akquisitionsgeschäft hat uns alle hier ganz schön in Atem gehalten. Mit dem Ende der Wirtschaftskrise haben wir zusätzliche Herausforderungen gemeistert”, , meint die Geschäftsführerin Andrea Scheddin. “Neben den Rohstoffpreiserhöhungen haben uns vor allem zunehmende Lieferzeiten gefordert. Nach dem Wachstumsschub im letzten Jahr gilt für 2011 die Devise, unsere internen Prozesse weiter anzupassen und zu optimieren. Den Grundstein hierfür legen sechs Six-Sigma Projekte, die wir schon im letzten Jahr begonnen haben.”

„Dieses Jahr kommen neue Kapazitäten in den Markt. Wir werden uns darauf konzentrieren, unsere Marktposition zu halten und unsere Kunden mit verbessertem Service zu begeistern“, erklärt Geschäftsführer Gernot Becker, zuständig für den Vertrieb.