EagleBurgmann-CEO Stefan Sacré konnte positive Zahlen vermelden.

EagleBurgmann-CEO Stefan Sacré konnte positive Zahlen vermelden.

Der Dichtungsspezialist EagleBurgmann hat 2014 einen Umsatz von 765,8 Millionen Euro (Vorjahr: 760,1 Millionen Euro) erzielt. Der Auslandsanteil betrug dabei 86 Prozent.

Laut EagleBurgmann hatten negative Währungseffekte, insbesondere des japanischen Yen, wie bereits im Vorjahr einen wesentlichen Einfluss auf die Gruppenzahlen. “Unser Geschäftsergebnis wurde durch die Ausrichtung auf das Endkundengeschäft und selektive Investitionen in das Internationale Projektgeschäft verbessert”, so CEO Dr. Stefan Sacré.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 entwickelten sich die Märkte, in denen EagleBurgmann tätig ist, nach Unternehmensangaben zunehmend positiv. Die Regionen Europa, Naher Osten, Americas (im wesentlichen Südamerika) und Südostasien verzeichneten wachsende Auftragseingänge. Insbesondere in Indien hat sich das Marktumfeld nach den Parlamentswahlen erholt, da erneut – wie geplant – in die Infrastruktur des Energie- und Raffineriesektors investiert wird.

In China gab es erste vorsichtige Anzeichen, dass sich der Markt für Gleitringdichtungen wieder verbessern wird. In Japan war das Marktumfeld nach wie vor verhalten, da die Investitionsvorhaben in die Optimierung der Kraftwerksinfrastruktur ausgelaufen sind. In Russland zeigten sich die Auftragseingänge rückläufig, nachdem sich die Krise weiter verschärfte und einige Staaten umfangreiche Sanktionen etablierten.

Die Sparte Kompensatoren erhielt 2014 einen großen Auftrag über sechs Millionen US-Dollar, der 2015 ausgeliefert wird. Nach dem Umzug der Fertigung von KE Burgmann EJS, Santee, Kalifornien/USA, einer Tochtergesellschaft der EagleBurgmann Gruppe, an den neuen Standort Lakeside, Kalifornien, sorgt dieser Auftrag für eine hohe Auslastung. Darüber hinaus hat EagleBurgmann 2014 das Internationale Raffinerie-Projekt Nghi Son in Vietnam gewonnen. Hierbei handelt es sich um das volumenmäßig größte Projekt der Firmengeschichte mit über 1.000 Dichtungen und Versorgungssystemen.

Die weltweiten konjunkturellen Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr schätzt EagleBurgmann insgesamt verhalten optimistisch ein. Da sich das wirtschaftliche Umfeld schnell ändern kann, wird das etablierte und bewährte Kosten- und Liquiditätsmanagement konsequent weiter geführt. Die im letzten Jahr gestartete Optimierung zur verstärkten Realisierung des Ersatzteilgeschäfts und Verbesserung der Prozesse werden ebenfalls weiter verfolgt.

EagleBurgmann / Stefan Weinzierl