NÜRNBERG/CASABLANCA (ks). Die Leoni-Mitarbeiter waren nach dem Ende der Nachtschicht auf dem Weg vom Werk in Bouznika nach Hause. “Das Unternehmen bedauert den Tod der Mitarbeiter sehr und wird den Hinterbliebenen unbürokratisch Hilfe leisten”, teilte Leoni mit.

Die extremen Niederschläge machen Straßen unpassierbar, weshalb Mitarbeiter nicht oder nur teilweise in die marokkanischen Leoni-Werke gelangen können. Mindestens einer der Standorte ist durch Wasserschäden direkt betroffen, so das Unternehmen.

Mit einer Ausnahme konnten die Werke heute die Produktion nicht aufnehmen. Die Kunden, europäische Fahrzeughersteller, seien über diesen Fall von höherer Gewalt informiert.

In Casablanca blieben die Schulen geschlossen, nachdem in Marokkos größter Stadt über Nacht knapp 20 Zentimeter Regen gefallen waren. Die Fluggesellschaft Royal Air Maroc meldete Verzögerungen bei den Abflügen aus Casablanca, da viele Passagiere wegen der Überschwemmungen von Autobahnen und Zugstrecken es nicht bis zum Flughafen schafften. Das teilte die Nachrichtenagentur Reuters mit.