Leoni ist wie erwartet schwach in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der Umsatz kletterte zwar um 9

Leoni ist wie erwartet schwach in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der Umsatz kletterte zwar um 9 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag von Januar bis März 2015 mit 35,2 Millionen Euro jedoch deutlich unter dem Vorjahresvergleichswert von 50,6 Millionen Euro. - Bild: Leoni

Der Autozulieferer Leoni hat im ersten Quartal einen Gewinneinbruch erlitten. Allerdings soll sich die Ergebnissituation im Verlauf des Jahres wegen abnehmender Vorlaufkosten deutlich verbessern.

Nachdem der Hersteller von Kabelbäumen bereits vor einer Woche über den Rückgang des operativen Gewinns um 31 Prozent berichtet hatte, reichte er nun das Konzernergebnis nach, das um 46,8 Prozent auf 16,8 Millionen Euro zurückging.

Hohe Anlaufkosten für Neuprojekte und Investitionen belasteten Leoni im ersten Quartal. Trotz der um 9 Prozent höheren Einnahmen sackte der operative Gewinn auf 35,2 Millionen Euro ab. Leoni profitierte beim Umsatz einmal mehr von einer anhaltend hohen Nachfrage aus der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Auch das Geschäft mit anderen Industrien zog wieder an. Lediglich das Geschäftsvolumen im Bereich Infrastrukturprojekte fiel wegen Projektverzögerungen geringer aus als erwartet.

Die Ergebnissituation soll sich im Verlauf des Jahres wegen abnehmender Vorlaufkosten deutlich verbessern. Leoni wiederholte deshalb noch einmal die Jahres- und auch die Mittelfristprognose. Für 2015 erwartet Leoni unverändert einen Konzernumsatz von rund 4,3 Milliarden Euro und einen Anstieg des operativen Gewinns auf 200 von 183 Millionen Euro. 2016 soll dann ein kräftiger Wachstumsschub auf 5 Milliarden Euro Umsatz folgen. Das soll eine Marge von 7 Prozent ermöglichen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke