Linde

Für 2016 geht Linde weiter von einem herausfordernden Marktumfeld aus. - Bild: Linde

Gründe waren negative Währungseffekte sowie niedrigere Umsatz- und Ergebnisbeiträge der Engineering-Sparte, die unter dem niedrigen Ölpreis und in diesem Zusammenhang unter der Investitionszurückhaltung der Kunden leidet.

Der Umsatz sank um 3,1 Prozent auf 4,26 Milliarden Euro, währungsbereinigt betrug das Minus 0,3 Prozent. Das operative Ergebnis EBITDA lag um 1,9 Prozent niedriger bei 991 Millionen Euro, wechselkursbereinigt stieg es um 0,6 Prozent.

Der Nettogewinn erhöhte sich dagegen auf 306 von 300 Millionen Euro. Die Zahlen lagen leicht über den Erwartungen der Analysten.

Positiv entwickelte sich der operative Cashflow: Er stieg um 19,3 Prozent auf 883 Millionen Euro. Dies sei ist unter anderem auf höhere Anzahlungen im Anlagenbaugeschäft zurückzuführen, hieß es zur Begründung.

Die Jahresprognose bestätigte Linde. Das Unternehmen rechnet für 2016 mit einem währungsbereinigten Umsatz- und Ergebnisanstieg von 4 Prozent, wenngleich das herausfordernde Marktumfeld auch zu einem Rückgang von bis zu 3 Prozent führen könnte.