GENDORF (ba). Mit einer jährlichen Kapazität von bis zu 80.000 Tonnen CO2 bildet die neue Anlage einen zentralen Bestandteil des europaweiten Produktionsnetzwerkes von Linde. Damit erhöht das Unternehmen seine selbst gesetzten hohen Standards bei Versorgungssicherheit und Kundennähe im ständig wachsenden CO2-Markt weiter.

Das Rohgas zur Verflüssigung des Kohlendioxids wird direkt aus der Ethylenoxid-Produktion der benachbarten Clariant Produkte (Deutschland) GmbH am Standort Gendorf übernommen. Im Gegensatz zur verbreiteten CO2-Gewinnung aus der Düngemittelherstellung (Ammoniakoxidation) sichert dieses Verfahren jahreszeit- und konjunkturunabhängig einen kontinuierlichen und qualitativ hochwertigen Rohgasstrom. Entsprechend hoch ist die Liefersicherheit. Darüber hinaus liegt Gendorf strategisch günstig zwischen den bisherigen Produktionsstandorten. Wichtige Kunden mit Sitz in Bayern können so auf direktem Weg beliefert werden.

Rund 20 Millionen Euro hat Linde in die neue Anlage inklusive der notwendigen Distributionsmittel und Tanks investiert. Diese Investition belegt den hohen strategischen Stellenwert, den die flächendeckende CO2-Produktion in eigenen Werken für Linde hat. Allein in den letzten drei Jahren hat das Unternehmen weltweit sieben neue CO2-Verflüssiger errichtet.