Besonders die Sparte Anlagenbau gibt Linde aktuell Anlass zur Freude.

Besonders die Sparte Anlagenbau gibt Linde aktuell Anlass zur Freude. - Bild: Linde

Bereinigt um Währungseffekte wären die Erlöse sogar um acht Prozent gewachsen.

Das operative Ergebnis (Ebitda) kletterte nicht zuletzt dank Kosteneinsparungen um 3,3 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 429 Millionen Euro übrig. Das waren gut 50 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Allerdings rückt die Bilanz derzeit bei Linde eher in den Hintergrund. Denn bei den Münchener steht schon seit längerem die geplante Fusion mit dem kleineren US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Gase-Anbieter im Mittelpunkt. Der Abschluss der Fusion sei weiterhin in der zweiten Jahreshälfte geplant, hieß es.

Um die Kartellbehörden in Europa, den USA und Brasilien zur Genehmigung des Deals zu bewegen, kündigten beide Konzerne milliardenschwere Verkäufe an. Denn während die Aktionäre bereits dem Zusammengehen zugestimmt haben, kann die Fusion noch an zu hohen Auflagen oder dem Veto der Kartellbehörden scheitern.

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