SAF Holland

SAF Holland-Werk in Bessenbach: Hier stellt der LKW-Zulieferer unter anderem Achsköpfe für Trommelbremsen her. - Bild: SAF Holland

Für das Gesamtjahr hofft der im SDAX notierte Zulieferer für Trailer, Busse und Lkw trotz des schwierigen Umfelds auf weiteres Wachstum.

Der Umsatz sank im ersten Quartal um 4,1 Prozent auf 260 Millionen Euro. Die erfreuliche Marktentwicklung in Westeuropa und solide Geschäfte im Nahen Osten haben die unverändert schwierige Marktsituation in den Märkten Russland, Brasilien und Australien sowie die Schwäche des nordamerikanischen Lkw-Markts weitgehend ausgeglichen, wie das Unternehmen mitteilte. Auf organischer Basis sank der Umsatz um 2,2 Prozent.

Die Top 10 der Automobilzulieferer weltweit

  • Michelin, der Reifenhersteller aus Frankreich belegt Platz zehn. Der Umsatz von 21.199 Millionen Euro reichte nicht aus, um den neunten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. - Bild: Michelin

    Michelin, der Reifenhersteller aus Frankreich belegt Platz zehn. Der Umsatz von 21.199 Millionen Euro reichte nicht aus, um den neunten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. - Bild: Michelin

  • Als einzige US-amerikanische Firma in den Top Ten kommt Johnson Controls auf Platz neun. Der Hersteller von Sitzen und Start-Stopp-Batterien setzte 23.866 Millionen Euro um – und rutschte damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze ab. - Bild: Johnson Controls

    Als einzige US-amerikanische Firma in den Top Ten kommt Johnson Controls auf Platz neun. Der Hersteller von Sitzen und Start-Stopp-Batterien setzte 23.866 Millionen Euro um – und rutschte damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze ab. - Bild: Johnson Controls

  • Der weltweit größte Reifenhersteller Bridgestone/Firestone  aus Japan erreicht mit einem Umsatz 24.094 Millionen Euro Platz acht. - Bild: Bridgestone/Firestone

    Der weltweit größte Reifenhersteller Bridgestone/Firestone aus Japan erreicht mit einem Umsatz 24.094 Millionen Euro Platz acht. - Bild: Bridgestone/Firestone

  • Von Platz acht auf Platz sieben konnte sich Aisin verbessern. Der Hersteller von Getriebe, Bremssystemen, Karosserie- und Motorenteilen setzte 24.104 Millionen Euro um. - Bild: Aisin

    Von Platz acht auf Platz sieben konnte sich Aisin verbessern. Der Hersteller von Getriebe, Bremssystemen, Karosserie- und Motorenteilen setzte 24.104 Millionen Euro um. - Bild: Aisin

  • Einen großen Sprung machte ZF Friedrichshafen, der Konzern verbesserte sich von Platz elf in 2014, auf jetzt Platz sechs mit einem Umsatz von 27.434 Millionen Euro. ZF stellt Fahrwerks- und Antriebssysteme, aber auch Elektronik und Software her. - Bild: ZF Friedrichshafen

    Einen großen Sprung machte ZF Friedrichshafen, der Konzern verbesserte sich von Platz elf in 2014, auf jetzt Platz sechs mit einem Umsatz von 27.434 Millionen Euro. ZF stellt Fahrwerks- und Antriebssysteme, aber auch Elektronik und Software her. - Bild: ZF Friedrichshafen

  • Cockpit-, Frontend- und Chassismodule aus Südkorea: Hyundai Mobis belegt mit einem Umsatz von 28.096 Millionen Euro Platz fünf. - Bild: Hyundai Mobis

    Cockpit-, Frontend- und Chassismodule aus Südkorea: Hyundai Mobis belegt mit einem Umsatz von 28.096 Millionen Euro Platz fünf. - Bild: Hyundai Mobis

  • Den vierten Platz macht Magna: Der kanadische Konzern stellt hauptsächlich Karosserie- und Fahrwerksysteme sowie Exterieur-Ausstattungen her. Der Umsatz betrug 29.408  Millionen Euro. - Bild: Magna

    Den vierten Platz macht Magna: Der kanadische Konzern stellt hauptsächlich Karosserie- und Fahrwerksysteme sowie Exterieur-Ausstattungen her. Der Umsatz betrug 29.408 Millionen Euro. - Bild: Magna

  • Der japanische Hersteller Denso belegt mit einem Umsatz von 34.292 Millionen Euro Platz drei. Das Unternehmen produziert Klimasysteme, Motorsteuerungen und Human-Machine-Interfaces. - Bild: Denso

    Der japanische Hersteller Denso belegt mit einem Umsatz von 34.292 Millionen Euro Platz drei. Das Unternehmen produziert Klimasysteme, Motorsteuerungen und Human-Machine-Interfaces. - Bild: Denso

  • Wie im Vorjahr auf Platz zwei: Continental. Der Umsatz des Reifenherstellers, der auch Brems-, Fahrwerk- und Sicherheitssysteme produziert, betrug 39.232 Millionen Euro. - Bild: Continental

    Wie im Vorjahr auf Platz zwei: Continental. Der Umsatz des Reifenherstellers, der auch Brems-, Fahrwerk- und Sicherheitssysteme produziert, betrug 39.232 Millionen Euro. - Bild: Continental

  • Den ersten Platz belegt Bosch. Der Hersteller von Antriebs-, Sicherheits- und Komfortsystemen nimmt den Spitzenplatz ein, so wie bereits im letzten Jahr. Der Umsatz betrug 41.700 Millionen Euro. - Bild: Bosch

    Den ersten Platz belegt Bosch. Der Hersteller von Antriebs-, Sicherheits- und Komfortsystemen nimmt den Spitzenplatz ein, so wie bereits im letzten Jahr. Der Umsatz betrug 41.700 Millionen Euro. - Bild: Bosch

Dank Sparmaßnahmen stieg das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 0,4 Prozent auf 22,7 Millionen Euro. Die bereinigte Marge legte um 40 Basispunkte auf 8,7 Prozent zu. Die Bruttomarge verbesserte SAF um 1,7 Prozentpunkte auf 20,5 Prozent.

Der Nettogewinn sackte jedoch kräftig um 38,7 Prozent auf 11,1 Millionen Euro ab. Hauptgrund war das Finanzergebnis, das auf minus 4,9 Millionen von plus 6,6 Millionen Euro im Vorjahr zurückging. Im ersten Quartal 2015 waren nicht zahlungswirksame, unrealisierte Währungskursgewinne aus der Bewertung von konzerninterne Fremdwährungsdarlehen und Dividendenforderungen in außerordentlicher Höhe von 8,8 Millionen Euro noch im Finanzergebnis ausgewiesen worden. Ab diesem Jahr werden die Effekte aus den Fremdwährungsdarlehen im sonstigen Ergebnis ausgewiesen. Den 8,8 Millionen Euro standen im ersten Quartal 2016 unrealisierte Kursverluste aus Dividenden in Höhe von 0,4 Mio. Euro gegenüber.

Im Gesamtjahr erwartet SAF Holland einen gegenüber Vorjahr konstanten bis leicht steigenden organischen Umsatz von 1,05 bis 1,07 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge soll 8 bis 9 Prozent erreichen.