LPKF

Das Erreichen der Ziele beim Ergebnis ist bei LPKF noch nicht endgültig gesichert. - Bild: LPKF

Für 2017 erwartet der Vorstand zwar einen Umsatz im oberen Bereich der avisierten Spanne von 92 bis 100 Millionen Euro. Die EBIT-Marge soll aber nur in der unteren Hälfte der erwarteten Spanne von 1 bis 5 Prozent liegen. Wichtig für die Erreichung des EBIT-Ziels sei zudem die planmäßige Auslieferung der Solarsysteme zum Jahresende, teilte die LPKF Laser & Electronics AG mit.

In den ersten neun Monaten erreichte der Konzernumsatz 71 Millionen Euro und stieg damit um 17 Prozent. Das EBIT war mit 0,1 Millionen Euro wieder positiv, nachdem LPKF hier im ersten Halbjahr noch einen Verlust von 2,7 Millionen Euro ausgewiesen hatte. Der Auftragseingang stieg nach neun Monaten um 19 Prozent, während das Book-to-Bill-Verhältnis einen Wert von 1,3 erreichte - ein Signal dafür, dass sich das Unternehmen wieder auf einem Wachstumskurs befindet.

Das dritte Quartal war von starken Auftragseingängen aus der Solarindustrie geprägt. Der Vorstand geht davon aus, dass alle vier Segmente auf Jahressicht bei Umsatz und Auftragseingang über dem Vorjahr liegen werden. Sorgenkind ist aus Sicht des Vorstandssprechers Kai Bentz die Profitabilitätsentwicklung im Segment ElectronicsQuipment und die daraus resultierende Erhöhung des Break-Even auf Konzernebene.

"Nach zwei Verlustjahren sind wir sehr zuversichtlich, in diesem Jahr den Turnaround zu profitablem Wachstum zu schaffen", sagt Bentz. "Im Mittelpunkt unserer Anstrengungen steht in allen Bereichen die Verbesserung der Profitabilität und der Verzinsung des eingesetzten Kapitals."

Für die Folgejahre will das Unternehmen den Umsatz und das Ergebnis weiter steigern. Mittelfristig strebt der Vorstand an, wieder EBIT-Margen von mindestens 10 Prozent zu erwirtschaften und die Verzinsung des eingesetzten Kapitals deutlich zu verbessern.