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LPKF Laser & Electronics hat in den ersten neun Monaten deutlich mehr Bestellungen verbucht. Bild: LPKF

Im vergangenen Jahresviertel erhöhte der Konzern mit Sitz im niedersächsischen Garbsen den Auftragseingang um 26,6 Prozent auf 76,8 Millionen Euro. Der Auftragsbestand liegt mit 29 Millionen Euro somit 73,4 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums, geht aus den endgültigen Quartalsfinanzbericht hervor.

Die Segmente Kunststoffschweißen und Solar hätten ihren Umsatz in den ersten neun Monaten erhöht. Die neuen Technologien Through-Glass-Via und Laser-Transfer-Printing seien im laufenden Jahr in den Markt eingeführt worden.

Für beide Bereichen sprach LPKF Laser am Montagmorgen von einem "weiterhin großen Kundeninteresse". Erste Maschinen seien verkauft worden. Der Aktienkurs steigt im frühen Handel um 8 Prozent auf 6,70 Euro.

Bereits vor zwei Wochen hatte der Konzern jedoch erklärt, dass man Abschreibungen auf den Unternehmensbereich LDS vornehmen müsse. Für den Neunmonatszeitraum berichtete LPKF jetzt einen operativen EBIT-Verlust von 10,3 Millionen Euro nach einem minus von 5,3 Millionen Euro im Vorjahr. Sondereffekte von 6,5 Millionen drückten das EBIT. Bereinigt um alle Sondereffekte, einschließlich Restrukturierungsaufwendungen, wies LPKF für das dritte Quartal einen operativen Gewinn von 0,8 Millionen Euro aus.