Die weltgrößte Containerreederei Maersk aus Dänemark erwägt den Kauf von elf Megaschiffen aus

Die weltgrößte Containerreederei Maersk aus Dänemark erwägt den Kauf von elf Megaschiffen aus asiatischen Werften. Der Auftragswert für die sogenannten Triple-E-Schiffe dürfte sich auf rund 1,8 Milliarden US-Dollar belaufen. - Bild: Artur Andrzej/Wikipedia

Jedes einzelne dieser Schiffe kann über 18.000 Container befördern – mehr als jedes andere Gefährt auf dem Markt.

“Wir müssen mit dem Markt mitwachsen und unsere Kapazität um rund 425.000 Container in den auf 2017 folgenden drei Jahren erweitern”, erläuterte Maersk-Chef Soren Skou dem “Wall Street Journal”. Sehr wahrscheinlich werde der erste Auftrag die elf Triple-E-Containerschiffe umfassen.

Es wäre der erste Schiffskauf der Dänen seit dem Jahr 2011. Damals schlug der Konzern bei 20 Triple-E-Schiffen zu einem Preis von rund 185 Millionen Dollar das Stück zu. Mittlerweile bröckelte der Preis um etwa 20 Millionen Dollar ab. Zu der damaligen Zeit zweifelten Konkurrenten an, ob Maersk diese Mammuts wirklich füllen könne. Sie sind die weltgrößten und am stärksten treibstoffsparenden auf dem Markt. Mit ihnen lassen sich die Kosten für den Transport eines Containers von Asien nach Europa um ein gutes Viertel drücken.

Skou rechnet damit, dass der Wettbewerb in der Branche unvermindert anhält, was sich auch in niedrigeren Frachttarifen niederschlage. “Während der vergangenen zehn, fünfzehn Jahren verbilligten sich die Preise um ein bis zwei Prozentpunkte im Jahr. Wir müssen unser Geschäft so ausrichten, dass wir in so einer Preisabwärtsspirale mithalten können.” Er könne keine Strategie darauf aufbauen, dass die Preise wie von Zauberhand wieder zulegten, merkt Skou an.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke