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Mahle verkauft sein Geschäft zur Entwicklung und Produktion von Schmiedepleuel und Ausgleichswellen für die Pkw- und Lkw-Industrie nach Österreich. - Bild: Mahle

Der Mahle Konzern verkauft seine Schmiedeaktivitäten – die Mahle Motorkomponenten GmbH – an die österreichische Frauenthal Gruppe. Über das Volumen der Transaktion, die noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden steht, haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Die Vereinbarung betrifft die Werke Plettenberg (Nordrhein-Westfalen) mit rund 510 Mitarbeitern und Roßwein (Sachsen) mit rund 130 Beschäftigten. Deren Schwerpunkt liegt in der Entwick¬lung und Produktion hoch beanspruchter, stahlgeschmiedeter Rohteile für Pleuelstangen und Ausgleichswellen. Beide Standorte erwirtschafteten 2016 zusammen einen Jahresumsatz von rund 125 Millionen Euro und sind in ihrem angestammten Geschäft Technologieführer. Der Verkauf erfolgt im Rahmen einer strategischen Portfolio-Entscheidung des Mahle Konzerns, so der Konzern.

„Die Akquisition ist ein wesentlicher Schritt zum Ausbau unserer Automotive Division zu einem strategischen Player mit attraktiven Nischenprodukten. Durch unser Know-how im Produktionsprozess und der Marktbearbeitung erwarten wir weitere Umsatz- und Ergebnissteigerungen“, so Martin Sailer, Vorstand Frauenthal Holding und zuständig für die Division Frauenthal Automotive.

„Wir sind überzeugt, dass die Frauenthal Gruppe die Zusatzpotenziale und Wachstumschancen beider Standorte voll ausschöpfen wird“, sagt Wolf-Henning Scheider, Vorsitzender der Mahle Konzern-Geschäftsführung.

Für die Mitarbeiter in Plettenberg und Roßwein gilt auch nach einem Eigentümerwechsel die für alle Beschäftigten des Konzerns in Deutschland abgeschlossene Beschäftigungs¬sicherung. Diese schließt betriebsbedingte Beendigungskündigun¬gen bis Ende 2019 aus.

Mahle mit Material von Dow Jones Newswires