Andreas Renschler

Das Restrukturierungsprogramm wird Ende des Jahres 2016 weitgehend umgesetzt sein, kündigte VW-Nutzfahrzeugvorstand Andreas Renschler an. Dann hätten die Sparbemühungen auch Einfluss auf das Ergebnis. - Bild: VW

Das sagte Volkswagens Nutzfahrzeugvorstand Andreas Renschler am Montag vor Journalisten in München. Das Programm werde Ende des Jahres 2016 weitgehend umgesetzt sein, kündigte er an. Dann hätten die Sparbemühungen auch Einfluss auf das Ergebnis.

Erklärtes Ziel von MAN ist es unter anderem, die Zusammenarbeit mit der im Jahr 2014 vollständig von Volkswagen übernommenen Schwestermarke Scania zu verbessern. Die Integration laufe "besser als viele denken", sagte Renschler am Montag. MAN und Scania arbeiteten etwa gemeinsam an der Digitalisierung von Lastwagen. Die Marken sollten sich gleichwohl auch in Zukunft erkennbar unterscheiden, sagte Renschler.

MAN trifft derzeit die Wirtschaftsschwäche in vielen Schwellenländern. Deshalb und angesichts der Kosten des Sparprogramms ist die Marge des Unternehmens im vergangenen Jahr auf 0,7 Prozent eingebrochen - nach ohnehin niedrigen 2,7 Prozent im Jahr zuvor. Für dieses Jahr haben die MAN-Verantwortlichen schon im März "deutliche" Verbesserungen angekündigt. Positive Effekte aus dem Sparprogramm stellte Renschler am Montag auch für das Jahr 2017 in Aussicht.