MÜNCHEN (Dow Jones/mn)–Noch im ersten Quartal hatte der Nutzfahrzeugbereich ein Minus von 57 Mio Euro eingefahren, das nur durch die Geschäfte in Brasilien ausgeglichen werden konnte.

MAN will in diesem Jahr in Europa wieder mehr als 50.000 LKW produzieren, das sind rund 10.000 mehr als 2009. Hinzu sollen nach den Worten von Pachta-Reyhofen zusätzlich 50.000 Fahrzeuge von MAN Latin America kommen, der von VW erworbenen Brasilien-Tochter.

Fortschritte meldet MAN auch bei der Aufarbeitung der Schmiergeldaffäre. Dubiose Zahlungen an externe Berater hatten den Konzern im vergangenen Jahr tief erschüttert und zum Abgang zahlreicher Topmanager geführt. “Wir haben sämtliche Beraterverträge durchleuchtet”, sagte Pachta-Reyhofen. “Als Konsequenz ist die Zusammenarbeit mit mehr als 200 Vermittlern beendet worden.”