MÜNCHEN (Dow Jones/rm). Ziel sei es, 2010 weltweit mehr als 100.000 Fahrzeuge abzusetzen, sagte Vorstandssprecher Georg Pachta-Reyhofen am Donnerstag in München. Sowohl in Europa als auch in Lateinamerika sollen jeweils mehr als 50.000 Fahrzeuge verkauft werden.

2009 hatte MAN in Europa rund 40.500 Lkw und in Lateinamerika etwa 35.800 Fahrzeuge an die Kunden bringen können. Im nächsten Jahr soll der Absatz dann weiter deutlich steigen, wie Pachta-Reyhofen erklärte.

Im weiteren Jahresverlauf ist nach Aussage von Finanzvorstand Frank Lutz dank der positiven Entwicklung bei den Auftragseingängen von Quartal zu Quartal mit einem Umsatzanstieg zu rechnen. Im Bereich Commercial Vehicles, der sowohl das europäische als auch das lateinamerikanische Nutzfahrzeuggeschäft umfasst, ist nach Schätzungen des DAX-Konzerns 2010 mit einem Plus bei den Auftragseingängen von mehr als 20% zu rechnen.

Dank des deutlichen Zuwachses bei den Bestellungen stellte Vorstandssprecher Pachta-Reyhofen ein baldiges Ende der Kurzarbeit in Aussicht. Faktisch werde die Kurzarbeit im zweiten Halbjahr auslaufen.