Einen Kaufpreis für das weltweite Filtergeschäft der Affinia Group nannten die Schwaben nicht. Von

Einen Kaufpreis für das weltweite Filtergeschäft der Affinia Group nannten die Schwaben nicht. Von der Transaktion ausgenommen ist das Südamerika-Geschäft der Amerikaner. - Bild: Mann + Hummel

Der Ludwigsburger Autozulieferer Mann + Hummel kauft in den USA zu. Der Hersteller von Filtersystemen übernimmt Teile seines US-Rivalen Affinia Group.

Einen Kaufpreis für das weltweite Filtergeschäft der Affinia Group nannten die Schwaben nicht. Von der Transaktion ausgenommen ist das Südamerika-Geschäft der Amerikaner.

Mann + Hummel erhofft sich durch die Übernahme, die von den Kartellbehörden noch abgesegnet werden muss, bessere weltweite Wachstumschancen durch die Verbreiterung des Produktportfolios. Besonders interessant sei der Zugang zu Marktsegmenten wie dem Schwerlastbereich in den USA und Hydraulikfiltration.

Das schwäbische Familienunternehmen, das 2014 mit rund 16.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,8 Milliarden Euro erzielte, bietet Filtersysteme für die Erstausrüstung und das Ersatzgeschäft sowohl im Automobilbau als auch im industriellen Bereich an.

Affinia hat 2014 einen Umsatz von knapp 1,4 Milliarden Dollar erwirtschaftet, auf den Bereich Filtersysteme entfielen 967 Millionen Dollar. Das von Mann + Hummel nicht übernommene Segment Affinia Südamerika (ASA) kam auf 460 Millionen Dollar.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht