Dieter Manz

Die Aktionäre Dieter Manz (Bild) und Ulrike Manz, die derzeit mit 35,2 bzw. 3,8 Prozent beteiligt sind, haben mitgeteilt, dass sie ihre Bezugsrechte für die neuen Aktien nicht ausüben, sondern sie auf die Shanghai Electric Germany Holding GmbH übertragen werden. - Bild: Manz

Das Unternehmen aus Reutlingen kündigte am Mittwoch eine Kapitalerhöhung an, an der sich die Chinesen über eine deutsche Tochter beteiligen werden. Die Weichen dafür waren bereits Ende Februar gestellt worden.

Manz will nun 2.323.224 neue Aktien ausgeben, was rund 43 Prozent des Grundkapitals entspreche. Das Grundkapital soll durch teilweise Ausnutzung des genehmigten Kapitals auf rund 7,744 Millionen Euro erhöht werden. Die neuen Aktien werden den Aktionären in der Zeit vom 25. April bis zum 19. Mai zum Bezug angeboten, wie es weiter hieß. Für jeweils sieben alte Aktien können drei neue Aktien bezogen werden. Der Bezugspreis je neuer Aktie betrage je 34,74 Euro.

Die Shanghai Electric Germany Holding GmbH hatte Ende Februar die Teilnahme an einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen angekündigt. Seinerzeit hatten die Aktionäre Dieter Manz und Ulrike Manz, die derzeit mit 35,2 bzw. 3,8 Prozent beteiligt sind, mitgeteilt, dass sie ihre Bezugsrechte für die neuen Aktien nicht ausüben, sondern sie auf die Shanghai Electric Germany Holding GmbH übertragen werden. Diese habe sich zur Ausübung dieser Bezugsrechte verpflichtet.

Die Verpflichtungen der Shanghai Electric Germany stehen unter dem Vorbehalt mehrerer Bedingungen, vor allem der fusionskontrollrechtlichen Freigabe in China sowie der Erteilung verschiedener behördlicher Genehmigungen in China.

Der Erlös der Kapitalerhöhung soll unter anderem zur Schuldentilgung sowie zur Deckung von Restrukturierungskosten dienen.