Manz kann einen Auftrag mit einem Volumen im zweistelligen Millionenbereich verbuchen - Bild: Manz

Manz kann einen Auftrag mit einem Volumen im zweistelligen Millionenbereich verbuchen - Bild: Manz

Die Manz AG hat im Geschäftsbereich Battery mehrere Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 40 Millionen Euro erhalten. Umsatz- und ertragswirksam werden die Aufträge größtenteils im ersten Halbjahr 2015. Das gab das Unternehmen bekannt.

Laut Manz umfassen die erhaltenen Aufträge Produktionsanlagen für Lithium-Ionen-Batterien für elektronische Geräte. Die von Manz entwickelten Batteriedesigns ermöglichen längere Batterielaufzeiten bei gleichzeitig deutlich reduzierter Baugröße, so die Mitteilung. Beides wirke sich positiv auf die Eigenschaften der Endgeräte aus.

Wie das Unternehmen mitteilte, habe auch die Akquisition der Manz Italy (ehemals Arcotronics) entscheidend zum Erfolg beigetragen. So habe man das Knowhow in der Stapeltechnologie um jahrzehntelange Erfahrung in der Wickel- und Laminiertechnologie erweitert. Die Reputation in der Elektromobilität habe damit auf den Markt für Consumer Electronics übertragen werden können.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Manz AG, kommentiert: “Ohne die Akquisition der ehemaligen Arcotronics wäre es uns nie gelungen, den Markt für Consumer Electronics so schnell und erfolgreich zu erschließen. Mit den nun erhaltenen Großaufträgen heben wir den Geschäftsbereich Battery in neue Umsatzregionen und gehen damit einen weiteren wichtigen Schritt in der Diversifizierung unseres Technologie- und Kundenportfolios.”

Angesichts der Positionierung des Unternehmens auf diesem Markt zeigt sich Dieter Manz optimistisch für die weitere Entwicklung: “Zukunftsmärkte wie die Elektromobilität und die stationäre Energiespeicherung werden die Marktdynamik zusätzlich zu dem bereits bestehenden großen Segment der Batterien für Consumer Electronics weiter vorantreiben. Ich bin davon überzeugt, dass diese Aufträge erst der Anfang sind und wir im Bereich Battery weiter deutlich wachsen werden.”

Manz/Stefan Weinzierl